Einsätze im Juli
H 135 – 01.07.2026: Verkehrsunfall Motorrad in Steinbach
Die Feuerwehr VG Winnweiler wurde zu einem Verkehrsunfall mit unklarer Lage in Steinbach alarmiert. Das ersteintreffende Fahrzeug der Einheit Steinbach fand einen verunfallten Motorradfahrer mit leichten Verletzungen vor, weitere Unfallbeteiligte gab es nicht.
Der Motorradfahrer wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch medizinisch ausgebildetes Personal der Feuerwehr betreut und im Anschluss an die Besatzung des RTW übergeben. Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Maßnahmen gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Wenig später wurde der Patient durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein geeignetes Krankenhaus verbracht. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte die Sperrung der Straße aufgehoben und der Einsatz beendet werden.
B 138 – 03.07.2026: Flächenbrand groß zw. Imsbach und Röderhof
Die Feuerwehr VG Winnweiler wurde zu einem Flächenbrand zwischen Imsbach und dem Röderhof alarmiert. Bei Eintreffen stellte sich heraus, dass ein kurz vorher abgeernteter Getreideacker auf einer Fläche von ca. zwei Hektar brannte. Eine besondere Herausforderung stellten die Windverhältnisse dar, da die Windrichtung häufig wechselte und sich das Feuer so in verschiedene Richtungen ausbreitete.
Das Feuer wurde zügig durch die Tanklöschfahrzeuge der Einheiten Imsbach, Steinbach, Winnweiler und Göllheim im "Pump and Roll" - Betrieb eingedämmt und unter Kontrolle gebracht. Außerdem unterstützten mehrere Trupps zu Fuß mit C-Rohren. Im Verlauf traf weiterhin ein Landwirt ein, welcher den Stoppelacker mit einem Grubber bearbeitete. Im Anschluss wurden die Randbereiche der abgebrannten Fläche noch einmal bewässert.
Seitens der Feuerwehr waren insgesamt 12 Fahrzeuge und ca. 50 Kräfte an der Einsatzstelle.
B 146 – 06.07.2026: Flächenbrand groß an der L 401 Walzhof
An der L 401 in Fahrtrichtung Dreisen kurz hinter dem Walzhof kam es zu einem Flächenbrand. Bereits auf der Anfahrt war die Rauchentwicklung deutlich sichtbar. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort ein Getreideacker auf einer Fläche von ca. 2 Hektar brannte, welcher noch nicht abgeerntet war, weshalb sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Der Grünstreifen zwischen der Straße und dem Feld stand ebenfalls in Brand.
Die Tanklöschfahrzeuge der VG Winnweiler bekämpften das Feuer auf dem Feld mittels Bodensprüheinrichtungen und Wasserwerfern im "Pump and Roll"-Betrieb, während das LF Steinbach und das TLF Göllheim den Böschungsbrand mit C- und D-Rohren ablöschten. Die Löscharbeiten auf dem Feld wurden zudem von Fußtrupps mit Löschrucksäcken und Brandpatschen unterstützt. Im Verlauf setzten zwei Landwirte einen Grubber und eine Scheibenegge ein, um die Randbereiche der Brandfläche zu bearbeiten, sodass keine weitere Ausbreitung stattfinden konnte.
Die Drohneneinheit unterstützte mittels Wärmebildkamera aus der Luft, um die Brandfläche auf Glutnester zu kontrollieren und so gezielte Nachlöscharbeiten zu ermöglichen. Die L 401 musste für die Einsatzmaßnahmen zeitweise voll gesperrt werden.
B 152 – 12.07.2026: Flächenbrand in Winnweiler
Die Einheiten Lohnsfeld, Wartenberg-Rohrbach, Imsbach und Winnweiler wurden zu einem Flächenbrand an der L 390 zwischen Winnweiler und den Leithöfen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass etwa 1000m² abgeernteter Getreideacker brannten.
Die beiden Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Winnweiler wurden im "Pump and Roll"-Betrieb eingesetzt, sodass das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nachfolgend wurde die Fläche durch einen Landwirt mit dem Grubber bearbeitet und die Umgebung durch die Tanklöschfahrzeuge intensiv bewässert. Die Drohneneinheit war ebenfalls an der Einsatzstelle und verschaffte den Kräften ein Lagebild aus der Luft. Weiterhin wurden die Nachlöscharbeiten mittels Wärmebildkamera unterstützt. Die abgebrannte Fläche konnte mittels Messung aus der Luft auf 4000m² beziffert werden.
H 156 – 15.07.2026: Verkehrsunfall unklar auf der L 401
Auf der L 401 im Kreuzungsbereich zur L 390 kam es zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeuge und insgesamt sieben betroffenen Insassen.
Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle unmittelbar gegen den fließenden Verkehr ab und stellten den Brandschutz an den verunfallten Fahrzeugen sicher. Parallel dazu wurde die Besatzung des ebenfalls alarmierten Rettungswagens bei der Sichtung und Betreuung der betroffenen Personen unterstützt. Schlussendlich wurden fünf Patienten zur Behandlung bzw. Abklärung in ein geeignetes Krankenhaus verbracht.
Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden die Unfallfahrzeuge schnellstmöglich von der Fahrbahn entfernt und die Straße nachfolgend von Trümmerteilen bereinigt, sodass sie wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
B 159 – 16.07.2026: Vegetationsbrand zw. Winnweiler und Alsenbrück-Langmeil
Die Integrierte Leitstelle hatte zunächst zu einem "Flächenbrand groß" an der K 10 zwischen Münchweiler und Alsenbrück-Langmeil alarmiert. Die Kräfte rückten unmittelbar zur Einsatzstelle aus, jedoch konnte im gemeldeten Bereich keine Feststellung gemacht werden.
Das TLF 4000 der Feuerwehr Winnweiler konnte jedoch auf Sicht anfahren, da bereits eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar war. Es stellte sich heraus, dass auf Höhe des Friedhofs Winnweiler eine Hecke auf etwa 30m² brannte. Beide Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Winnweiler begannen zügig mit der Brandbekämpfung mittels Schnellangriff und konnten das Feuer so zeitnah unter Kontrolle bringen.
Der Heckenbrand konnte zügig abgelöscht werden, weshalb abgesehen von den Einheiten Winnweiler und Steinbach keine weiteren Kräfte benötigt wurden. Die Brandstelle wurde im Zuge der Nachlöscharbeiten beidseitig gründlich bewässert, um eine erneute Entzündung ausschließen zu können.
B 167 – 24.07.2026: Waldbrand in Steinbach
Die Einheiten der Feuerwehr VG Winnweiler wurden zunächst zu einem Flächenbrand im Bereich Steinbach am Donnersberg alarmiert. Im Verlauf wurde das Stichwort aufgrund mehrerer bei der Leitstelle eingegangener Anrufe sowie der herrschenden Trockenheit auf "B3 - Waldbrand" erhöht.
Vor Ort stellte sich heraus, dass etwa 1,5 Hektar nicht gemähte, trockene Wiese sowie ein Grundstück mit Obstbäumen und Hecken in Brand standen. Durch den herrschenden Wind drohte eine Brandausbreitung in Richtung des angrenzenden Waldes. Folglich begannen die vier Tanklöschfahrzeuge der Einheiten Steinbach, Imsbach und Winnweiler unmittelbar mit der Bekämpfung der Feuerfront im sogenannten "Pump and Roll"-Betrieb. Das schnelle Eingreifen der Kräfte sorgte dafür, dass die Ausbreitung etwa 30 Meter vor dem Wald gestoppt werden konnte.
Parallel wurde bereits die Brandbekämpfung an den Flanken eingeleitet. Fußtrupps der Einheiten Steinbach und Börrstadt bekämpften die nördliche Flanke, während die Tanklöschfahrzeuge Göllheim und Dannenfels südlich im Bereich des Obstgrundstückes eingesetzt waren.
Im Rahmen der Nachlöscharbeiten mussten insgesamt acht Obstbäume gefällt werden, um einen tiefenwirksamen Löscherfolg zu erzielen.
B 168 – 24.07.2026: PKW-Brand B 48 bei Winnweiler
Auf der B 48 an der Abzweigung nach Alsenbrück-Langmeil kam es zu einem PKW-Brand, bei dem das Fahrzeug im Bereich des Motorblocks in Vollbrand stand. Der Fahrer hatte sich rechtzeitig aus seinem Fahrzeug retten können.
Die eintreffenden Kräfte begannen zügig mit der Brandbekämpfung mittels Schnellangriffseinrichtung und Schaumrohr und konnten das Feuer so zeitnah unter Kontrolle bringen. Parallel wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Der Motorraum sowie der Kofferraum des PKW wurden anschließend mit einem akkubetriebenen Kombigerät geöffnet, um die Batterie abzuklemmen und den Motorblock so weit herunter zu kühlen, dass davon keine Gefahr mehr ausging.
B 176 – 30.07.2026: Flächenbrand groß an der A 63 bei Lohnsfeld
Die Feuerwehren Winnweiler, Enkenbach und Göllheim wurden zu einem Flächenbrand hinter der Leitplanke auf der A 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern zwischen den Anschlussstellen Winnweiler und Sembach alarmiert. Das TLF 4000 der Feuerwehr Winnweiler konnte bereits auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmen und somit auf Sicht anfahren. Es stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle auf einer Wiese bei Lohnsfeld zwischen der A 63 und der L 401 befand.
Die beiden Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Winnweiler begannen unmittelbar mit dem Löschangriff über die Wasserwerfer im "Pump and Roll"-Betrieb und konnten die Ausbreitung so zügig stoppen. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurden die beiden TLF durch das WLF mit dem AB-Wasserversorgung noch einmal mit Wasser befüllt, sodass die betroffene Fläche nachfolgend gründlich bewässert werden konnte. Die gesamte Fläche wurde durch die Drohne mit Wärmebild aus der Luft kontrolliert sowie zusätzlich mit einer zweiten Wärmebildkamera am Boden. So konnte sichergestellt werden, dass keine bedenklichen Temperaturen mehr vorhanden waren.
Mittels Drohne konnte die abgebrannte Fläche auf etwa 2.700 m² beziffert werden. Die Feuerwehren Göllheim und Enkenbach wurden nicht benötigt und konnten den Einsatz abbrechen.
B 179 – 30.07.2026: Flächenbrand groß an der K 43 zw. Börrstadt und Sippersfeld
Die Einheiten Winnweiler, Steinbach, Breunigweiler und Sippersfeld wurden zunächst zu einem Einsatz mit dem Stichwort "Flächenbrand klein" an der K 43 zwischen Sippersfeld und Börrstadt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Fahrzeuge meldete die Leitstelle zurück, dass mittlerweile mehrere Notrufe eingegangen waren. Die Rauchentwicklung war von der L 401 zudem bereits auf Höhe Alsenbrück-Langmeil erkennbar. Zunächst wurde deshalb die Feuerwehr Börrstadt nachalarmiert, kurz darauf erfolgte die Alarmstufenerhöhung auf "Flächenbrand groß".
Vor Ort brannte eine Wiesenfläche mit Obstbäumen, wobei sich das Feuer rasant in verschiedene Richtungen ausbreitete und auch auf angrenzende Stoppelackerflächen übergriff. Durch den herrschenden Wind und den damit verbundenen Funkenflug entstanden mehrere sogennante "Spotfeuer" an verschiedensten Stellen, sodass das Feuer in einem Bereich sogar die Straße übersprang. In der Anfangsphase kam es zu einer enormen Rauchentwicklung, die sich durch den Wind innerhalb kürzester Zeit bis zu den ersten Wohnhäusern in Börrstadt ausbreitete.
Die zahlreichen alarmierten Tanklöschfahrzeuge aus der VG Winnweiler sowie der Feuerwehren Göllheim und Enkenbach bekämpften die Flammen im "Pump and Roll"-Betrieb und versuchten so, die Ausbreitung zu stoppen. Parallel waren zudem zahlreiche Fußtrupps mit Löschrucksäcken und Brandpatschen im Einsatz. Nach etwa einer halben Stunde war das Feuer zunächst unter Kontrolle, jedoch führte der Wind immer wieder zu einem erneuten Aufflammen, sodass sich die Nachlöscharbeiten äußerst schwierig und umfangreich gestalteten.
Eine besondere Herausforderung stellten die zahlreichen Obstbäume dar, da sich das Feuer aufgrund der Trockenheit innerhalb kürzester Zeit bis in das Innere der Stämme vorgearbeitet hatte. Um diese tiefenwirksam ablöschen zu können, mussten deshalb einige Bäume mittels Motorkettensäge gefällt und zerkleinert werden.
Insgesamt konnte die betroffene Fläche auf 2,3 Hektar beziffert werden. Es befanden sich etwa 60 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen im Einsatz.
Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens im Juli handelt es sich hierbei nur um einen Ausschnitt sowie verkürzte Berichte. Alle Berichte in ausführlicher Form finden Sie unter www.feuerwehr-vg-winnweiler.de