H 182 - 01.08.2026: Einfache Hilfeleistung in Münchweiler
Die Einheiten Münchweiler und Winnweiler wurden zu einer einfachen Hilfeleistung alarmiert, da in Münchweiler ein dreijähriges Kind in einem Fahrzeug eingeschlossen war und sich der Schlüssel im Inneren befand.
Vor Ort bestätigte sich die Lage. Die Mutter des Kindes war vor Ort und das Kind war trotz der Umstände sehr ruhig, weshalb die Kräfte zunächst den Versuch einer zerstörungsfreien Öffnung starteten. Der Schlüssel konnte über ein Fenster mit einem Draht herausgeangelt werden, sodass der PKW ohne Schaden wieder geöffnet werden konnte.
H 185 - 04.08.2026: Stromausfall in Münchweiler an der Alsenz
Die Pfalzwerke informierten die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern über einen Stromausfall in den Ortschaften Enkenbach, Fischbach, Münchweiler a.d.A., Neuhemsbach und Sembach, welcher voraussichtlich die Dauer von 60 Minuten überschreiten sollte. Daraufhin wurde die Einheit Münchweiler zur Besetzung des Feuerwehrhauses als Notruf- und Informationsstelle (NIS) für die Bevölkerung alarmiert.
Die Kräfte der Feuerwehr Münchweiler stellten kurz darauf fest, dass der gesamte Ort wieder mit Strom versorgt war. Nach Rücksprache mit der ILS konnte der Einsatz daraufhin beendet werden.
B 188 - 07.08.2026: Ausgelöster Rauchwarnmelder in Lohnsfeld
Im Kindergarten in Lohnsfeld hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Die Meldung läuft zunächst bei der Bereitschaft des Bauhofs ein, woraufhin der Mitarbeiter die Integrierte Leitstelle (ILS) informierte und anschließend selbst die Einsatzstelle anfuhr. Die ILS alarmierte entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) die Einheiten Lohnsfeld, Wartenberg-Rohrbach und Winnweiler.
Die ersteintreffenden Kräfte der Einheit Lohnsfeld meldeten zurück, dass der Melder in der Küche ausgelöst hatte, von außen aber weder Rauch noch Brandgeruch wahrnehmbar war. Kurz darauf traf der Mitarbeiter des Bauhofs mit dem Schlüssel für das Objekt an der Einsatzstelle ein und verschaffte den Kräften Zutritt zum Gebäude. Daraufhin wurden alle Räumlichkeiten kontrolliert und es bestätigte sich, dass es sich um einen Fehlalarm des Rauchwarnmelders handelte. Die Kräfte der Feuerwehr konnten den Einsatz ohne weitere Maßnahmen beenden.
B 189 - 07.08.2026: Brandnachschau bei Sippersfeld
Die Einheiten Sippersfeld und Winnweiler wurden zu einer Brandnachschau in der Nähe eines Forstrettungspunktes im Wald bei Sippersfeld alarmiert. Die Meldung enthielt die Zusatzinformation, dass es sich um glimmendes Polterholz handeln sollte.
Das Meldebild bestätigte sich den Kräften vor Ort. Das Holz wurde daraufhin mittels Motorkettensäge zerkleinert und mit einem C-Rohr abgelöscht. Weiterhin wurde die unmittelbare Umgebung mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um sicherzustellen, dass dort keine Glutnester vorhanden waren. Im Verlauf wurde außerdem die Drohneneinheit nachalarmiert, um das Waldstück mittels Wärmebild aus der Luft auf mögliche weitere Brandstellen zu kontrollieren. Nachdem hier keine Feststellung gemacht wurde, beendeten die Kräfte den Einsatz. Der zuständige Revierförster sowie die Polizei waren ebenfalls vor Ort.
B 194 - 13.08.2026: Vegetationsbrand groß in Winnweiler
Die Feuerwehr VG Winnweiler wurde zu einem Vegetationsbrand am Ortsrand Winnweiler alarmiert. Zur Unterstützung war darüber hinaus auch die Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn mit ihrem Tanklöschfahrzeug alarmiert.
Die Rauchwolke war bereits auf der Anfahrt sichtbar. Bei Eintreffen des TLF 4000 stellte sich heraus, dass es zwischen Wohnbebauung und Waldrand auf einem Anwesen mit landwirtschaftlichem Unterstand sowie zahlreichen Rundballen und Vegetation brannte. Das Feuer breitete sich rasant aus und drohte auf das angrenzende Waldstück überzugreifen. Die eintreffenden Tanklöschfahrzeuge versuchten folglich von beiden Flanken zunächst die Ausbreitung zu stoppen. Zeitgleich begannen zudem Fußtrupps mit der Brandbekämpfung.
Parallel zu den ersten Löschmaßnahmen wurde an der nächstgelegenen Straße eine Löschwasserentnahmestelle eingerichtet. Dort konnten die Tanklöschfahrzeuge ihren Wassertank wieder füllen und im weiteren Verlauf im Pendelverkehr den Abrollbehälter Wasserversorgung (10.000 Liter) speisen, welcher als Wasserpuffer an der Einsatzstelle fungierte.
Nach etwa einer halben Stunde war das Feuer zwar unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch sehr umfangreich. Ein Feuerwehrangehöriger mit einem Betrieb für Garten- und Landschaftsbau machte sich zwischenzeitlich auf den Weg, um einen Kleinbagger zum Auseinanderziehen des Brandguts zur Einsatzstelle zu bringen. Damit konnte nachfolgend sowohl der Unterstand abgerissen als auch die Rundballen auseinandergezogen werden. Die Maßnahmen wurden zudem von Kräften mit Dunghacken unterstützt. So konnte das Brandgut schließlich unter dem Einsatz von Netzmittel tiefenwirksam abgelöscht werden. Weiterhin wurden mehrere verbrannte Bäume gefällt. Die Drohneneinheit unterstützte die Nachlöscharbeiten mit der Wärmebildkamera aus der Luft, sodass gezielt verbliebene Glutnester abgelöscht werden konnten.
Da das Feuer eine enorme Rauchentwicklung verursacht hatte und sich der Rauch unter anderem auch in Richtung der Wohnbebauung ausgebreitet hatte, wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr Winnweiler mit Dursagefunktion eingesetzt, um die betroffene Bevölkerung zu informieren. Hierbei wurde darauf hingewiesen, dass Fenster und Türen geschlossen gehalten werden sollten. Darüber hinaus wurden in Gebäuden mit offenen Fenstern, im Einverständnis mit den Bewohnern, Messungen durchgeführt, um kritische Kohlenstoffmonoxid-Konzentrationen auszuschließen.
Gegen Ende der Nachlöscharbeiten wurde die Einheit Gonbach nachalarmiert, um eine Brandwache zu stellen. Die Kräfte verblieben bis etwa 23 Uhr an der Einsatzstelle, kontrollierten die Fläche mehrfach mit der Wärmebildkamera und bewässerten den betroffenen Bereich erneut, sodass keine Wiederentzündung stattfinden konnte.
B 195 - 14.08.2026: PKW-Brand auf der A 63
Auf der A 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern wurde zwischen den Anschlussstellen Göllheim und Winnweiler ein PKW-Brand gemeldet.
Es stellte sich heraus, dass auf Höhe der Firma Mobotix ein Kleintransporter in Brand geraten war, welcher auf seiner Ladefläche zudem einen Kraftstofftank mit einem Fassungsvolumen von 1.000 Litern mitführte. Der Fahrer hatte sich rechtzeitig aus seinem Fahrzeug befrein können. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr und Schaummittel unter Kontrolle gebracht.
Die A 63 musste für die Dauer der Maßnahmen voll gesperrt werden, weshalb die Feuerwehr Enkenbach zur Ableitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Winnweiler nachalarmiert wurde. Die Feuerwehr Kirchheimbolanden übernahm die Ableitung in der entgegengesetzten Fahrtrichtung an der Anschlussstelle Göllheim. Der Kleintransporter konnte im Anschluss an die Löscharbeiten zeitnah von der Fahrbahn entfernt werden, sodass die Autobahn nach kurzer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
B 197 - 14.08.2026: Vegetationsbrand groß in Standenbühl
Zwischen der L 401 und der A 63 kam es zu einem Vegetationsbrand, welcher zunächst auf Höhe der Ortschaft Standenbühl gemeldet war. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die Einsatzstelle stattdessen auf dem Gebiet der VG Winnweiler im Bereich des Theresienhofs war.
Die Kräfte sperrten die L 401 zunächst voll und begannen mit den Löschmaßnahmen. Im Verlauf verschafften sie sich Zugang zur A 63, indem der Wildzaun geöffnet wurde, um den dortigen Böschungsbrand ebenfalls zu bekämpfen. Insgesamt waren zwei C-Rohre sowie drei D-Rohre und die Dachmonitore der Tanklöschfahrzeuge im Einsatz. Das Feuer konnte so zeitnah unter Kontrolle gebracht werden. Ein Fahrzeug stellte eine Vorwarnung für die Verkehrsteilnehmer auf der A 63.
Insgesamt war eine Fläche von etwa 200 m² betroffen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten wurde der gesamte Bereich noch einmal intensiv bewässert. Die Drohneneinheit überflog die Fläche zudem mit der Wärmebildkamera und ermöglichte so das gezielte Ablöschen von Glutnestern.
B 200 - 15.08.2026: Überörtliche Hilfe größeren Umfangs in Langscheid
Der Landkreis Mayen-Koblenz forderte Kräfte des Waldbrandzuges aus dem Donnersbergkreis zur Unterstützung bei einem Waldbrand an. Vor Ort brannte eine Fläche von etwa 50 Hektar.
Das Feuer war bereits am Freitagmittag (14.08.) ausgebrochen und konnte durch die Kräfte vor Ort nach einigen Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten am Wochenende gestalteten sich aufgrund der zahlreichen Glutnester in Waldboden und Vegetation langwierig und kräftezehrend, weshalb überörtliche Unterstützung benötigt wurde.
Aus der VG Winnweiler brachen insgesamt 16 Kräfte verschiedener Einheiten nach Langscheid auf und unterstützten dort den gesamten Tag bei den Nachlöscharbeiten.
H 204 - 19.08.2026: Person in Zwangslage in Winnweiler
Die Feuerwehr Winnweiler rückte mit einem Fahrzeug aus, da ein Kind sich seine Hand im vorderen Zahnradkranz eines Fahrrades eingeklemmt hatte. Eigenständige Befreiungsversuche der Eltern waren gescheitert, weshalb diese den Notruf wählten. Neben der Feuerwehr rückte auch ein Rettungswagen aus.
Die Kräfte durchtrennten mittels Akku-Flex zunächst die Fahrradkette, um anschließend den Zahnradkranz zu demontieren und so die Hand des Kindes schonend zu befreien. Der junge Patient wurde anschließend an den Rettungsdienst übergeben.
H 206 - 30.08.2026: Verkehrsunfall unklar auf der A 63
Die Feuerwehren Göllheim, Dreisen, Winnweiler und Enkenbach wurden zu einem Verkehrsunfall mit unklarer Lage auf der A 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern zwischen den Anschlussstellen Göllheim und Winnweiler alarmiert. Aufgrund der aktuellen Baustellensituation fahren zu diesem Stichwort Kräfte aus beiden Fahrtrichtungen an.
Nach Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich, dass im Baustellenbereich zwischen Göllheim und Winnweiler ein PKW verunfallt war, welcher auf der Seite zum Liegen gekommen war. Es waren keine weiteren Fahrzeuge beteiligt und der alleinige PKW-Insasse war nicht eingeklemmt und hatte sich bereits aus dem Fahrzeug befreit, sodass er zunächst durch die Kräfte der Feuerwehr erstversorgt wurde und nach Eintreffen des Rettungswagens (RTW) zügig in diesen verbracht werden konnte. Neben dem RTW war zudem auch ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) an der Einsatzstelle. Der Patient wurde in die Kategorie gelb (schwer verletzt) eingestuft und zeitnah in ein geeignetes Krankenhaus verbracht.
Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab und stellten den Brandschutz sicher. Nachdem die Feuerwehr Winnweiler bei den Erstmaßnahmen unterstützt hatte, übernahm die Feuerwehr VG Göllheim die Einsatzstelle.
H 207 - 31.08.2026: Auslaufende Betriebsstoffe aus PKW <50l in Imsbach
Die Einheiten Imsbach und Winnweiler wurden zu auslaufenden Betriebsstoffen aus einem PKW in Imsbach alarmiert. Die Meldung an die Integrierte Leitstelle war über die Polizei erfolgt. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Imsbach stellten fest, dass es sich um eine Öspur von etwa drei Metern Länge handelte, welche nachfolgend mit Ölbindemittel aufgenommen wurde. Zudem wurde der Bauhof verständigt, um entsprechende Warnschilder für die Verkehrsteilnehmer zu stellen.
Es handelt sich hierbei lediglich um einen Auszug des Einsatzgeschehens. Alle Einsätze mit detaillierten Berichten finden Sie unter
www.feuerwehr-vg-winnweiler.de