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Winnweiler Rundschau
Ausgabe 6/2021
Amtlicher Teil
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Gemeinderatssitzung in Imsbach vom 04.02.2021 zweiter Teil

Installation einer Notstromversorgung in der Gemeindehalle

Die Verbandsgemeinde Winnweiler stellt die Anfrage an jede Ortsgemeinde, ob Interesse an der Installation eines Netzstromschalters, für eine Stromstärke von 160 Ampere, in einem öffentlichen Gebäude installiert werden könne. Ratsmitglied Ingo Müller erklärt, dass dies bereits vor drei Jahren verfolgt wurde und damals Volker Demmerle (Graf+Demmerle) jedes Gebäude begutachten sollte. Dies sei aber nie erfolgt. Ratsmitglied Helena Ramos Gomes Oester hatte im Vorfeld die Pfalzwerke diesbezüglich kontaktiert, um die generelle Notwendigkeit bzw. ob ein Blackout (flächendeckender Stromausfall) überhaupt möglich wäre. Dies bejahten die Pfalzwerke und erklärten, dass dies tatsächlich auch eine Woche anhalten könne. Da es hier lediglich um die Installation eines Schalters für ca. 2.600 Euro gehe, hat der Rat sich einstimmig dafür entschieden. Bürgermeister Oliver Krupp soll noch in Erfahrung bringen, um welches Ingenieurbüro es sich handele und welche Folgekosten noch auf die Gemeinde zukommen würden. Ein Aggregat selbst, so Ramos Gomes Oester weiter, würde enorme Kosten in der Anschaffung und Wartung für die Gemeinde bedeuten.

Beratung und Beschlussfassung des Flächennutzungsplans

Alle 15 Jahre muss ein Flächennutzungsplan auf den aktuellen Stand gebracht werden. Ortsbürgermeister Oliver Krupp möchte diese Beschlussfassung vertagen, da noch einige Veränderungen anstehen. Sein Vorschlag ist es, den Bauausschuss mit der Beratung und Aufstellung zu beauftragen, worüber dann der Rat in der nächsten Sitzung beraten kann. Der Rat war einstimmig dafür.

Sachstand Neubaugebiet „Hinter der oberen Gasse“

Krupp hat von 16 Firmen die Ergebnisse aus der öffentlichen Ausschreibung erhalten. Davon seien 10 Firmen in den entsprechenden Kostenschätzungen. Aus diesen könne man sich nun für einen entscheiden. Wenn alles gut läuft, könne im März/April die Erschließung beginnen. So könnten dann die Bauherren im Sommer mit dem Bau beginnen.

Rückschnitt von Sträuchern und Hecken

Im Zuge der Dorfmoderation, bei der mehrere innerörtliche Grünflächen neu bepflanzt werden sollen, werden nun, obwohl der Antrag noch nicht bewilligt ist, schon einmal vorsorglich einige Hecken entfernt. Die Firma Lunau aus Rockenhausen soll mit den Arbeiten beauftragt werden und die Hecken bis auf einen kleinen Stumpf abschneiden. Da diese Arbeiten nur bis zum 28.02. möglich sind musste dies jetzt entschieden werden. Sobald der Antrag und die Gelder bewilligt sind, sollen die Freiflächen bepflanzt werden. Ratsmitglied Markus Zimmermann fragt, ob auch die Wurzeln entfernt werden. Für den momentanen Preis von 500 Euro werden lediglich die Hecken abgeschnitten, nicht die Wurzeln entfernt, so Krupp. Diesbezüglich werde er sich darüber noch erkundigen. Der Rat war einstimmig für die Entfernung.

Verschiedenes

Zur Aktion „Seniorenfeier mal anders“ gab es drei Dankensbriefe von Beschenkten.

Der Bauhof könne angesichts der momentanen Witterungsbedingungen die Ausbesserungsarbeiten in der Bergstraße noch nicht verrichten. In der letzten Sitzung hatte ein Anwohner sich über die schlechten Straßenbedingungen beklagt.

Nichtöffentlicher Teil

Die Grundstückspreise im Neubaugebiet „Hinter der oberen Gasse“ sind auf 145 Euro pro Quadratmeter einstimmig angesetzt worden.

Einer Bauvoranfrage für das Flurstück 314 wurde einstimmig stattgegeben. Ebenso stimmte der Gemeinderat mehrheitlich dem Verkauf des Flurstücks 314 zu.

Für den Ortsgemeinderat
Helena Gomes Oester