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Seit Oktober 2025 sind Ärzte verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) ihrer Patienten zu befüllen. Doch was steht alles genau drin und wie läuft das mit dem Zugang ab?
„Es ist wichtig, sich gut zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben, um die beste Entscheidung für sich treffen zu können“, eröffnete Bürgermeister Christian Hirsch den Infoabend des Arbeitskreises Digitales und der AWO Bruchmühlbach-Miesau.
Für das umfassende Wissen zum Thema „elektronische Patientenakte“ sorgten dabei Anne Neuheisel und Anja Hettesheimer der IKK Südwest. Die Referentinnen standen den Besucherinnen und Besuchern, unabhängig von der eigenen Krankenkasse, für Fragen zur Verfügung und erklärten zum Beispiel, dass die Dokumente einer elektronischen Patientenakte für die Patienten selbst über eine separate App der eigenen Krankenkasse einsehbar sind. Dort können Inhabende auch entscheiden, welche Dokumente für die Ärzte zu sehen sein sollen und welche einfach nicht angezeigt werden. Ärzte erhalten keine Informationen, ob eine ganze Akte oder einzelne Dokumente für sie „unsichtbar“ gemacht wurden.
Ärztliche Unterlagen vor der Einführung der elektronischen Patientenakte im Jahr 2025 werden nicht automatisch eingepflegt und es besteht auch kein Anspruch, dass Mediziner dies nachtragen müssen. Hier kommt der Vorteil ins Spiel, dass die ePA in Deutschland eine „patientengeführte Akte“ ist. Inhabende können also auch wichtige Unterlagen selbst hinzufügen, um das Gesamtbild zu ergänzen. Generell besteht immer die Möglichkeit, die Akte löschen zu lassen oder neu zu erstellen.
Diese und weitere Aspekte wurden von den Referentinnen ausführlich beleuchtet, denn „die Gesundheitsdaten sind nun einmal das Wertvollste, was wir als Menschen an Daten haben“, resümiert Anne Neuheisel.
Generell kann sich jeder bei Fragen zum Thema an den Kundenservice der eigenen Krankenkasse wenden.
Im Anschluss gab es bei Snacks und Getränken Zeit für weitere Fragen und gute Gespräche. Wir bedanken uns bei allen für den gelungenen Abend!
Ihre AWO Bruchmühlbach-Miesau &
Arbeitskreis Digitales der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau