Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich.
Bohm lebt seit 5 Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten Rucksack. Geschnitzte Holzmäuse. Einen Brief, den er nicht öffnen will. Mit seinem Hund kämpft er sich durch die Tage und Nächte.
Hat jemand eine Chance auf die Liebe, der keine Chance im Leben hat?
Die junge, aufstrebende Fernsehjournalistin Alina steckt fest. Im Job und in der Angst zu scheitern. Ihre letzte Chance auf eine TV-Karriere scheint eine Reportage über das Leben auf der Straße zu sein.
Alina findet Bohm.
Plötzlich ist da etwas zwischen ihnen. Etwas, das nicht sein kann. Und ein Geheimnis, das ans Licht drängt.
Christian Huber hat mit diesem Roman aus meiner Sicht ein Meisterwerk geschaffen. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und tief berührt. Es fiel mir unglaublich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Es ist ein tief bewegendes Buch, das mit einfachen, aber eindringlichen Worten eine Geschichte erzählt, die uns alle angehen könnte. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen aus völlig verschiedenen Welten, deren Leben jedoch gleichermaßen an einem Wendepunkt stehen.
„Solange ein Streichholz brennt“ ist ein Roman, der nachdenklich macht und gleichzeitig tief bewegt. Er zeigt wie schnell ein Leben aus der Bahn geraten kann - und wieviel Mut es braucht, sich einem anderen Menschen zu öffnen.
Fazit: Ein Buch, das nachhallt - und vielleicht den Blick auf das eigene Leben ein klein wenig verändert!