In Rockenhausen passiert etwas für Schülerinnen und Schüler der Förderschule „Schule am Donnersberg“. Eine neu errichtete Containeranlage schafft zu Beginn des neuen Schulhalbjahres kurzfristig zusätzlichen Raum für Unterricht und Betreuung. Im Mai 2025 wurde erneut der dringende Handlungsbedarf für die Errichtung einer Containeranlage zur Entlastung des Raumbedarfs in der Kreisausschusssitzung dargelegt und einstimmig beschlossen. Zur Umsetzung wurden umgehend im Kreishaus hierzu die Weichen gestellt und mit der Suche nach einem optimalen Standort begonnen.
Für eine sehr gute Erreichbarkeit und unter Betrachtung der Infrastruktur zwischen dem bestehenden Schulgebäude und der neu zu errichtenden Containeranlage wurden mehrere mögliche Standorte in Betracht gezogen. Letztendlich wurde festgelegt, dass die Containeranlage auf dem Schulgelände der Realschule plus, neben der Gymnastikhalle und unterhalb des bereits seit Jahren bestehenden Container, errichtet wird.
Die Anlage umfasst unter anderem zwei Klassenräume, einen Differenzierungsraum, Aufenthalts- und Arbeitsbereiche für das Personal sowie barrierefreie Sanitäranlagen. Insgesamt stehen rund 220 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche zur Verfügung. Ziel der Maßnahme war es, den Schulalltag zu entlasten und bessere Rahmenbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu schaffen.
Die Umsetzung erfolgte in einem engen Zeitrahmen und erforderte umfangreiche unvorhergesehene Vorarbeiten im Baufeld. An Planung und Realisierung waren zahlreiche Fachfirmen beteiligt:
Die Planung übernahm die mb.ingenieure GmbH aus Rockenhausen, das Baugrundgutachten wurde durch die BUG Consult GmbH aus Kirchheimbolanden erstellt. Die Lieferung der Container erfolgte durch die KB Container GmbH aus Schlüsselfeld. Für die Erd- und Tiefbauarbeiten sowie die Kanalisation war Galabau und Baggerbetrieb ECKER aus Dreisen zuständig, die TV-Kanalbefahrung übernahm die Jakob Becker GmbH & Co. KG aus Mehlingen. Die Trinkwasserversorgung wurde durch Uwe Kramer Heizung & Sanitär aus Rockenhausen hergestellt, die Stromversorgung durch Elektrotechnik Rahn aus Schiersfeld. Der Anschluss an die Fernwärme erfolgte durch die Pfalzwerke Aktiengesellschaft aus Ludwigshafen. Die Entsorgung übernahm die Umwelttechnik Schückler aus Rockenhausen.
Durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten konnte die Containeranlage trotz der umfangreichen Vorarbeiten termingerecht fertiggestellt werden und somit eine Entlastung für die Förderschule am Donnersberg geschaffen werden.
Der dringende Handlungsbedarf und die gesamtheitliche Betrachtung für den Rockenhauser Schulcampus hat im Kreishaus an Priorität gewonnen. In naher Zukunft erfolgt eine umfangreiche Campus- Planung (Machbarkeitsstudie), erste Gesprächsrunden fanden bereits statt, der zu weiteren Entlastungen beim Raum- und Sportstättenbedarf der Schulen beitragen soll.