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Quierschieder Anzeiger
Ausgabe 25/2026
Seite 3
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Grundschule Lasbach Quierschied: Sanierungsarbeiten haben begonnen

 

An der Grundschule Lasbach Quierschied haben die lange geplanten Sanierungsarbeiten begonnen. Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Millionen Euro wird der größte Grundschulstandort der Gemeinde, an dem im Schuljahr 2026/2027 rund 300 Kinder lernen, umfassend modernisiert und fit für die Zukunft gemacht. Dank der Förderung des Landes und durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie einer Bedarfszuweisung aus dem saarländischen Transformationsfonds verbleiben bei der Gemeinde rund 200.000 Euro der Gesamtsumme als Eigenanteil.

Im Mittelpunkt der Maßnahme stehen die energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle sowie die Optimierung der Heizungsanlage. Im Einzelnen werden alle Fenster durch neue Modelle mit moderner Dreifachverglasung ersetzt, das gesamte Gebäude erhält ein Wärmedämmverbundsystem, und an den neuen Fenstern werden Anlagen zur Verschattung angebracht. Hinzu kommen eine neue Dacheindeckung, Tiefbauarbeiten zum Spritzschutz im Sockelbereich sowie die Optimierung des Heizungsverteilers. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Energiebedarf der Schule wird um rund 31 Prozent sinken.

Die Arbeiten sind in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste läuft von Mai bis Oktober 2026, der zweite folgt im Jahr 2027. Besonders wichtig war der Gemeinde dabei, den Schulbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen: Der Großteil der Arbeiten findet während der Sommerferien statt.

Bürgermeister Lutz Maurer freut sich über den Baustart: „Dass es jetzt losgeht, ist ein echter Grund zur Freude – für die Kinder, die Lehrerinnen und Lehrer und für die ganze Gemeinde. Wir stärken hier einen Schulstandort, der uns sehr am Herzen liegt, und sorgen dafür, dass er auch für die nächsten Generationen modern und zukunftsfähig bleibt. Und weil wir den Unterricht dabei so wenig wie möglich stören wollen, haben wir die Arbeiten ganz bewusst auf die Ferienzeiten ausgerichtet."

Bereits im März hatte Innenminister Reinhold Jost die Gemeinde besucht und Bürgermeister Maurer persönlich die Bedarfszuweisung des Landes in Höhe von 789.327 Euro überreicht – eine Anerkennung nicht nur für das Projekt selbst, sondern auch für die sorgfältige und vorausschauende Arbeit der Bauverwaltung, die die Teilnahme an den Förderprogrammen von Bund und Land erst möglich gemacht hat.