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Ausgabe 12/2021
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Dorfgemeinschaftshaus und Schule entstehen neu in alter Bausubstanz

Der Bauausschuss der Gemeinde Lindenberg informierte sich über den Fortschritt beim Ausbau der Schule und des künftigen Dorfgemeinschaftshauses.

Lindenberg: Alte Grundschule mit neuem Dach bietet mehr Platz für die „neue“ Schule – Im Erdgeschoss entsteht das Dorfgemeinschaftshaus

(se) Einen Blick in die momentan größte Baustelle in Lindenberg konnte am Samstag der gemeindliche Bauausschuss werfen. Die Arbeiten zur Umgestaltung der alten Schule in einen modernen Zweckbau sind weit gediehen, die Fertigstellung wird spätestens Mitte des kommenden Jahres sein. Das Gebäude dient weiter als Grundschule im Obergeschoss, zusätzlich im Erdgeschoss entsteht das künftige Dorfgemeinschaftshaus. Wenn auch das Innere weitgehend entkernt wurde, so erkennt man bereits die neue Raumgestaltung. Im Untergeschoss entsteht ein großer Gemeinschaftsraum, der Platz für 120 Gäste bietet, rechts und links davon befinden sich künftige Räume zur Nutzung als Küche und Vereinszimmer, auch die Dorfjugend erhält ihr eigenes Domizil. Ergänzt wird das Raumangebot durch die Toiletten, eine Garderobe und eine Bar, die bei Veranstaltungen genutzt werden kann. Durch eine zusätzliche Tür erreicht man eine große Terrasse in Richtung Park. Die Deckenhöhe wird so hoch als möglich sein, sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen werden erneuert und zusätzlich wird eine Lüftungsanlage eingebaut werden.

Nach dem Eingang von der Hofseite aus, erreicht man über eine Treppe das Obergeschoss zur künftigen „neuen Schule“ mit drei Klassenräumen, ein Raum ist zusätzlich für die betreuende Grundschule vorgesehen, weiter steht ein Mehrzweckraum zur Verfügung. Ergänzt wird das Raumangebot durch das Lehrerzimmer, das Schulleiterzimmer, das Elternsprecherzimmer, einen Lernmittelraum und eine Bibliothek sowie die sanitären Anlagen. Zeitgemäß erhält die neue Grundschule modernste Veranstaltungstechnik. Wenn Bedarf bestehen sollte, kann ein Rollstuhllift eingebaut werden.

Über dem gesamten Gebäude befindet sich nun das Flachdach, die bisherigen Freisitze sind in das Raumangebot der Schule integriert. Lindenberg will sein künftiges Dorfgemeinschaftshaus samt der Schule so heizungsneutral wie möglich schaffen, dazu werden dreifach verglaste Fenster eingebaut und die Außenwände entsprechend isoliert. Als die „alte“ Schule vor rund 60 Jahren errichtet wurde, konnte man die Heizkosten eher vernachlässigen und man schuf Atriumplätze, wodurch die Schulsäle drei Außenmauern hatten mit entsprechender Auskühlung der Räume. „Heute wollen wir nur noch so viel Energie verbrauchen, die unbedingt notwendig ist, entsprechend energetisch wird gebaut, erläuterte Ortsbürgermeister Reiner Koch (FWG).

Als zweite Ortsbesichtigung führte Bürgermeister Reiner Koch seinen Bauausschuss zum Fahrweg oberhalb der Neutalstraße, wo aus Gründen der Sicherheit zwei Gabionenwände in der Länge von 42 und 30 Metern errichtet werden, die einen Meter stark und bis zu drei Meter hoch sein werden. Die Kosten belaufen sich auf knapp 60.000 Euro.