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Talpost Lambrecht
Ausgabe 12/2026
Stadt Lambrecht (Pfalz)
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Der 4. Streik der Lambrechter Textilarbeiter

Haus des Gewerkschaftsbüros der Textilarbeiter. Kirchstrasse 3 in Lambrecht

Der Kampf um den 10-Stunden-Tag

Ende 1905 kam es dann wieder bei den Textilarbeitern zu einer Lohnbewegung. Die Arbeiter verlangten 10 Prozent Lohnerhöhung und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 10 Stunden täglich. Mittlerweile war in Lamhrecht auch ein „Zentralverband Christlicher Textilarbeiter“ neben dem sozialdemokratisch ausgerichteten Textilarbeiterverband gegründet worden. Da beide Vereine aber vom Fabrikantenverein nicht anerkannt waren, reichten die Belegschaften nun selbst ihre Forderungen bei den Arbeitgebern ein. Ergebnis nach mehreren Verhandlungen: 5 Prozent Lohnerhöhung für Taglöhner und Erhöhung des Webertarifes ebenfalls um 5 Prozent ab 1. Januar 1906. Eine Verkürzung der Arbeitszeit konnte aber nicht durchgesetzt werden; man hatte 10 Stunden gefordert. Allerdings wurde vereinbart, daß nach Einführung der 10-stündigen Arbeitszeit in 4 norddeutschen Städten, dies auch in Lambrecht geschehen sollte. Da sich aber im folgenden Jahr herausstellte, daß die reale Lohnerhöhung maximal 3 Prozent betrug, beschwerten sich die Arbeiter zu Recht bei den Fabrikanten, allerdings wieder ohne Erfolg. Obwohl die Vereinbarungen ab 1. Januar gelten sollten, wurden die alten Löhne bis 1. April beibehalten. Daraufhin kündigten die Weber. Die Fabrikanten boten schnell statt 5 Prozent eine achtprozentige Lohnerhöhung an, was aber von den Arbeitern abgelehnt wurde.

Anfang Juli 1906 hatten dann sämtliche Weber und Weberinnen ihre Kündigung eingereicht. In einer am 13. Juli zwischen den Parteien stattgefundenen Verhandlung im Lambrechter Rathaus behaupteten die Unternehmer, eine Lohnaufbesserung von 15 bis 23 Prozent vorgenommen zu haben. Die Arbeiter, die nur 10 Prozent gefordert hatten, errechneten dagegen einen Prozentsatz von höchstens 3,4 Prozent.“ Am 20. Juli 1906 begann dann auch der vierte Streik innerhalb von 45 Jahren; der längste in der Geschichte der Lambrechter Arbeiterbewegung überhaupt: Er dauerte mehr als 14 Wochen. Begonnen hatten ihn am 20. Juli 200 Weber und Weberinnen."

Die Arbeitgeberseite schien diesmal aber keine einheitliche Linie zu verfolgen. So berichtete die „Neustadter Zeitung“ am 20. Juli, daß eine Tuchfabrik - ohne deren Namen zu nennen - die Forderungen der Arbeiter erfüllte und weiterhin arbeitete.“ Da nur die Webereien bestreikt wurden, hatten die übrigen Abteilungen wie Färbereien und Spinnereien noch etwa für zwei Wochen Arbeit. Auch die Arbeiter einer Filztuchfabrik solidarisierten sich mit den streikenden Webern und legten ebenfalls ihre Arbeit nieder.”

Erneute Angst vor Streikbrechern von außerhalb

Bei dem Streik von 1906 stellten die Textilarbeiter schon von Anfang an Posten am Bahnhof und an allen Straßeneingängen auf, um zu verhindern, daß wiederum auswärtige Arbeiter nach Lambrecht einreisen konnten. Bereits nach wenigen Tagen waren etwa 700 Arbeiter und Arbeiterinnen im Streik, teils freiwillig, teils ausgesperrt. Die „Pfälzische Post“ schrieb in einem Artikel: „Durch die Aussperrung der Hilfsarbeiter wird Lambrecht in einigen Tagen ein zweites Crimmitschau - wenn auch nicht im gleichen Umfange - geben“.

Der Lambrechter Fabrikantenverein brachte eine Darstellung der Auseinandersetzungen aus seiner Sicht in die Presse. “Demnach seien die Forderungen der streikenden deswegen unberechtigt, weil diese sowohl weniger arbeiten, als auch mehr verdienen wie in vergleichbaren Produktionsorten. Außerdem würden in Lambrecht zwischen 5 und 25 Prozent höhere Löhne gezahlt als in Konkurrenzfabriken des Nordens und Bayerns. Ferner wurde als Begründung die Konkurrenzsituation am Markt angeführt, die es unmöglich mache, höhere Löhne zu zahlen.“ Dieser Konkurrenzkampf sei auch die Ursache gewesen, daß 5 Fabriken in Lambrecht hätten schließen müssen, so die Fabrikanten. Die tatsächlichen Gründe lagen aber in der ungeschickten und falschen Geschäftsführung dieser fünf Fabrikanten, die dann in Konkurs gehen mußten.

Der von den Herren Fabrikanten angeführte „so sehr schädigende“ Konkurrenzkampf ermöglichte es z. B. den Gebrüdern Haas, ihre Webstühle von 28 auf 42 zu vermehren, die Firma Botzong kaufte im gleichen Zeitraum 4 neue Webstühle, der laut „Pfälzischen Post“ „Oberscharfmacher und zielbewußte Wortführer der Fabrikanten, Marx, hat jetzt 68 Stühle - gegen früher ein Mehr von 8 - in Betrieb“, und in dessen Filzweberei war innerhalb von 9 Jahren die Zahl der Webstühle von 3 auf 22 gestiegen. Den Fabrikanten schien es doch wirklich nicht schlecht zu gehen, zumal sich auch die Zahl der beschäftigten Weber erheblich steigerte.

Der Neustadter „Stadtanzeiger“ veröffentlichte am 2. August 1906 einen vierspaltigen Artikel eines Vertreters der christlichen Gewerkschaft der Textilarbeiter. Darin wird ebenfalls klar bewiesen, daß die Stellungnahme der Arbeitgeber lediglich ein Versuch sei, „sich weißzuwaschen und an dem Streik in Unschuld zu glänzen“, wobei die angeführten Zahlen der Fabrikanten nicht stimmen würden. Eine Lohnforderung von 10 Prozent, bei einer Steigerung der Lebensmittelpreise von 30 - 35 Prozent, sei durchaus berechtigt.

Der christliche Gewerkschafter weiter: „(...) es ist keine Streiklust, welche die große Mehrzahl der Ausständigen zu diesem Schritt getrieben, es ist vielmehr nur ein durch Not, Teuerung, hohe Wohnungsmiete usw. getriebener Verband von Leuten, denen es ernst ist, ihre Familie menschenwürdig zu ernähren. Das stellt man aber seitens der Fabrikanten in den Hintergrund und stellt sich auf den Standpunkt, wir sind groß und ihr seid klein! Das ist ein alter patriarchalischer Gedanke, hauptsächlich des Dirigenten der hiesigen Fabrikanten. Mag die Sache auch zu Ende gehen, wie sie will, die kritische Lage der gesamten Bevölkerung hat protzige Unnachsicht der machthaberischen Elemente von Lambrecht verschuldet.“

Am 8. August 1906 sprach der Gauleiter des Deutschen Textilarbeiterverbandes, Krätzig, auf einer stark besuchten öffentlichen Versammlung in Lambrecht und erläuterte nochmals die Forderungen der Arbeiter, deren Lebensverhältnisse und, eingehend auf die Stellungnahmen der Fabrikanten, die tatsächliche Lage der Textilindustrie.

Am 16. August traten auch noch die Heizer und Maschinenführer in den Ausstand und schließlich veranlaßten Ende August der sozialdemokratische und der christliche Textilarbeiterverband (in diesen waren immerhin drei Viertel der Arbeiter der Lambrechter Textilindustrie organisiert) ihre Mitglieder, die Arbeit einzustellen, um die Weber aktiv zu unterstützen. Auch die polnischen Weber (Gastarbeiter) schlossen sich den Streikenden an.

Nach 5 Wochen Streik gelang es den Fabrikanten immer noch, einzelne Webstühle in Gang zu halten. Dies konnte aber nur durch eine kleine Zahl von Streikbrechern geschehen, die allerdings nicht von außerhalb kamen, sondern in den Gemeinden des Lambrechter Tales wohnten. In einem Artikel der „Pfälzischen Post“ vom 25. August 1906 wurde eine Reihe von Streikbrechern namentlich genannt.

Anfang September wollte man seitens der Fabrikanten nun energischer vorgehen. Der Fabrikantenverband leitete Schritte ein, um für die nächste Zeit fremde Arbeiter heranzuziehen. So hatte die Firma Marx das Haus der ehemaligen Strauch‘schen Fabrik gekauft und dort 40 Betten aufgestellt, um diese Arbeiter aufzunehmen.

Als sich diese Gerüchte verbreiteten, verstärkten die streikenden ihre Posten am Bahnhof auf 100 Personen. Mittlerweile war auch eine stattliche Anzahl von Webern aus Lambrecht weggezogen. Die Fabrikanten bemühten sich fortwährend um auswärtige Arbeitskräfte.

Am 20. September 1906 fand eine von Regierungsrat und Bezirksamtmann Juncker im Stadthaussaal einberufene Sitzung statt, in welcher die Vertreter beider Parteien zusammenkamen.

Die Verhandlungen brachten folgendes Resultat: „Es wurde eine Einigung erzielt, daß die sämtlichen Ketten, welche in der Zeit vom 1. April bis 1. Juli 1906 in den Fabriken der Mitglieder des Fabrikantenvereins gewebt worden sind, nochmals berechnet und dabei festgestellt werden solle, wie viel für jede einzelne der Ketten zu bezahlen gewesen wäre: a) nach dem Tarife vom 26. Mai 1900, b) nach dem Tarife vom 13. Dezember 1905, c) nach dem letzten Angebote der Arbeitgeber vom 16. Juli 1906. Diese Berechnung soll durch die Kommissionen stattfinden, welche in der Art gebildet werden sollen, daß jeder der Arbeitgeber drei Arbeiter bestimmt und von Seiten der Arbeiter der einzelnen Fabriken gleichfalls drei Arbeiter in Vorschlag gebracht werden. Den Gauleitern soll es freistehen, bei der Vornahme dieser Berechnung anwesend zu sein. Als Kommissionsmitglieder werden sodann vorgeschlagen (folgen nun die Namen derjenigen Arbeiter, die von Fabrikanten und Arbeitern vorgeschlagen). Das Ergebnis (dieser Berechnung) soll tabellarisch zusammengestellt und dem Leiter der heutigen Verhandlung übermittelt werden, worauf derselbe eine weitere Besprechung anberaumen wird.“

Am 21. September meldete die „Pfälzische Post“, daß sich die Lambrechter Fabrikanten nach dem Muster der amerikanischen Unternehmer eine private Schutztruppe - Pinkertons - für die Streikbrecher zugelegt haben. „Eine Anzahl Leute der Wach- und Schließgesellschaft haben den Lohnsklaven-Transport von und zur Fabrik zu überwachen.“

Am 11. Oktober fand im „Pfälzer Hof“ eine von ca. 500 Männern und Frauen besuchte Weberversammlung statt, in der der sozialdemokratische Reichs- und Landtagsabgeordnete Ehrhardt über die Verhältnisse in Lambrecht referierte. Ehrhardt hatte in der „Pfälzischen Post“ einen Artikel unter anderem auch zu den Lambrechter Verhältnissen des Streiks von 1872 verfaßt, der auf großes Mißfallen in der „Neuen-Bürger-Zeitung“ stieß. Ihm wurde Verdrehung der Tatsachen und Verleumdung der Fabrikanten vorgeworfen.

Die Versammlung vom 11. Oktober verabschiedete deshalb nachfolgende Resolution: „Die heute im Saale des „Pfälzer Hof“ tagende Versammlung aus allen Schichten der Bevölkerung von hier und auswärts erklärt sich mit den Ausführungen des Reichs- und Landtagsabgeordneten Franz Josef Ehrhardt voll und ganz einverstanden. Die Versammlung verurteilt das Verhalten der Fabrikanten sowohl in den früheren als im jetzigen Streik auf das entschiedenste. Im weiteren stempeln die Anwesenden den Erguß der „Neuen Bürger Zeitung“, den Artikel Rückblick betreffend, als Entstellung der Tatsachen und Verleumdungen. Ferner anerkennt die Versammlung mustergültige Führung sämtlicher streikenden deren Forderungen nur als gerecht zu bezeichnen sind, und denen nach wie vor die größte Sympathie entgegengebracht wird.“

Obwohl sich die Streikkassen zunehmend leerten, wurde auf einer Versammlung am 24. Oktober immer noch eine Mehrheit zur Fortsetzung des Arbeitskampfes erreicht.

Die „Pfälzische Post“ gab bekannt, daß sich 155 für eine Fortsetzung und 120 für eine Beendigung des Streiks aussprachen."

Die Arbeiter der Firma Fuchs, denen annehmbare Zugeständnisse gemacht worden waren, nahmen die Arbeit am 25. Oktober wieder auf. „Die Ursache des Umschlages in der Stimmung soll bei der christlichen Organisation liegen, in deren Kasse Ebbe eingetreten ist”. Eine am Morgen des 26. Oktober angesetzte Versammlung ergab bei einer erneuten Abstimmung ein Resultat von 138 gegen 120 Stimmen für eine Fortsetzung des Streiks. Dieses Ergebnis wurde von insgesamt drei Zeitungen in gleichlautender Weise veröffentlicht. Dagegen sprach die „Neustadter Zeitung“, die in ihren Artikeln immer zur Unternehmerseite tendierte, von einem Ergebnis von 110 Stimman für und 119 Stimmen gegen eine Fortsetzung. "Nach Intervention der beiden Hauptvorstände der Gewerkschaft wurde noch am 26. Oktober der Streik für beendet erklärt.”

Man hatte nichts erreicht! All die Verbesserungen waren schon vor Ausbruch des Streiks von den Fabrikanten angeboten worden. Dieser Tarif sah eine Erhöhung der Weberlöhne von 8 bis 10 Prozent vor. Eine Einführung der 10-stündigen Arbeitszeit wurde jedoch kategorisch abgelehnt.

Die beim Neustadter Gewerbegericht anhängigen 120 Klagen von Arbeitgebern gegen Arbeitnehmer und umgekehrt, wegen Verlassen der Arbeit bzw. Entlassung ohne Kündigung, waren bereits am 22. Oktober auf dem Vergleichswege beigelegt werden.

Die „Pfälzische Post“ veröffentlichte nach dem Ende des Streiks eine Zuschrift der Lambrechter Streikleitung, die mit diesen Aussagen endet: „Es hat keinen Zweck, einzelne, wenn auch recht beachtenswerte Zugeständnisse, besonders hervorzuheben, da immer noch eine Reihe Forderungen der Lambrechter Textilarbeiter der Erfüllung harren. Zwischen der Streikleitung und dem Fabrikantenverein sind die näheren Bedingungen über die Wiederaufnahme der Arbeit festgesetzt worden. Wenn der Kampf jetzt beendigt worden ist, dann geht die Organisation der Arbeiter gestärkt und verjüngt aus diesem Kampf hervor. Die Waffen ruhen, aber wir werden dafür sorgen, daß sie nicht rosten. Das erste Anzeichen, das sich bemerkbar machen würde, daß von Fabrikantenseite die getroffenen Vereinbarungen versucht würden zu durchbrechen, würde den Kampf auf der ganzen Linie aufs neue und mit noch größerer Schärfe entfachen. Darüber möge sich niemand täuschen.“

Späte Erfolge der Arbeitskämpfe - 10-Stundentag und Arbeiterausschüsse

Der Kampf um den Zehnstundentag in der Textilindustrie, der von den Arbeiterorganisationen mit Nachdruck geführt wurde, trat 1911 in ein neues Stadium. Ein Beschluß des Arbeitgeberverhandes der Textilindustrie an der Lausitz, den Zehnstundentag am 1. Oktober 1911 einzuführen, gab dem Textilarbeiterverband Anlaß, auf die am 13. Dezember 1905 mit dem Lambrechter Fabrikantenverein abgeschlossene Vereinbarung zu pochen.

Man hatte ja damals vereinbart, daß, wenn in vier von acht Städten an der Lausitz der Zehnstundentag eingeführt würde, dieser auch in der Lambrechter Textilindustrie einzuführen sei. Gleichzeitig forderten die Textilarbeiter auch eine Lohnerhöhung zum 1. Oktober.

Am 20. Mai veröffentlichte der Fabrikantenverein eine Bekanntmachung, die beinhaltete, daß ab Oktober in allen Tuchfabriken die10-stündige Arbeitszeit eingeführt werde. Von einer Lohnerhöhung war nichts zu lesen.

Die Fabrikanten reagierten auf die Lohnforderungen lange Zeit nicht. Am 31. Juli fand dann eine öffentliche Textilarbeiterversammlung statt. Dort wurde den Fabrikanten eine Frist bis 10. August gesetzt, um auf die Forderungen zu reagieren. Außerdem beschloß man, die Überstunden zu verweigern.

Am 19. August wurde in einer weiteren Versammlung über die Angebote der Arbeitgeber diskutiert. Die Fabrikanten boten lediglich eine geringe Lohnerhöhung an, die aber von den Arbeitern abgelehnt wurde. Die Tuchfabrikanten wurden in einer Resolution aufgefordert, bis 26. August in Verhandlungen einzutreten. Diese Resolution verdeutlichte aber auch, daß die Textilarbeiter eine friedliche Konfliktlösung - also ohne Streik - wünschten. Am 13. September wurde in einer Textilarbeiterversammlung mit 194 gegen 141 Stimmen beschlossen, das Angebot der Fabrikanten anzunehmen.

Der abgeschlossene Tarifvertrag enthielt nun endlich Bestimmungen über Arbeitszeit, Taglohn, Akkordlöhne und über die Schlichtung von Streitigkeiten. Die Arbeitszeit begann morgens um 7 und endete abends um 6 Uhr. Eine Lohnerhöhung zwischen 8 und 20 Prozent, je nach Tätigkeit, wurde ebenfalls vereinbart.

Der bedeutendste Teil dieses Tarifvertrages bestand jedoch darin, daß in jeder Fabrik ein Arbeiterausschuß eingesetzt werden sollte, der von den Arbeitern geheim und unmittelbar gewählt wurde. Dieser war für die Überwachung der Tarifbestimmungen verantwortlich und sollte Streitigkeiten schlichten. Konnte keine Einigung mit den Arbeitgebern herbeigeführt werden, sollte als weitere Instanz eine paritätische Kommission aus je vier Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Tätigkeit treten.

Dies war der letzte Teil des Vortrags von Dr. Werner Dietrich zur Geschichte der Textilarbeiterbewegung in Lambrecht.