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Talpost Lambrecht
Ausgabe 15/2026
Tal-Büttel schellt aus
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Der Talbüttel schellt aus

Seit dem 2. April sind erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen auf dem Weg zum Mond. Die NASA-Mission Artemis II startete mit einer vierköpfigen Besatzung an Bord der Orion-Kapsel – der erste bemannte Mondflug seit Apollo 17 im Jahr 1972. Die Truppe stellte dabei einen neuen Entfernungsrekord auf: 406.765 Kilometer von der Erde – weiter als je ein Mensch zuvor. Europa ist mit dabei: Das Antriebsmodul des Orion-Raumschiffs stammt vom Airbus-Werk in Bremen.

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Am 12. April ist Weißer Sonntag – der erste Sonntag nach Ostern und in vielen Pfarreien der traditionelle Tag der Erstkommunion. Der Name geht auf einen alten Brauch der frühen Kirche zurück: Wer in der Osternacht getauft wurde, trug eine Woche lang sein weißes Taufgewand und legte es erst an diesem Sonntag wieder ab. 

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Die Weltlage gibt Anlass zur Sorge. Seit Ende Februar führen die USA und Israel Luftangriffe auf iranische Ziele durch; dabei wurde der iranische Oberste Führer Ali Chamenei getötet, sein Sohn Mojtaba Chamenei zu seinem Nachfolger ernannt. Am 8. April hat sich nach langen Drohungen und einem amerikanischen Ultimatum eine zweiwöchige Waffenruhe abgezeichnet – Iran übergab einen Zehn-Punkte-Plan als Grundlage für ein dauerhaftes Kriegsende, den Trump als „praktikable Verhandlungsgrundlage" bezeichnete. 

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Im Mittelpunkt des Konflikts steht eine Meerenge, von der kaum jemand weiß, wie viel sie bedeutet: Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und ist der weltweit wichtigste Engpass für Erdöl- und Flüssiggasexporte. Täglich passieren rund 20 Millionen Barrel Rohöl diese Passage – annähernd 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs. An ihrer engsten Stelle ist sie gerade einmal 33 Kilometer breit. Wer sie kontrolliert, hält einen Hebel über die globale Energieversorgung.

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In der Nacht vom 14. auf den 15. April jährt sich zum 114. Mal der Untergang der Titanic. Am 10. April 1912 hatte das damals größte Schiff der Welt in Southampton seine Jungfernfahrt nach New York begonnen. Vier Tage später kollidierte es mit einem Eisberg und sank in knapp drei Stunden – rund 1.500 Menschen kamen ums Leben. Was kaum bekannt ist: Die Nacht war wegen Neumond ungewöhnlich dunkel, und die absolute Windstille ließ die Wellen fehlen, die sonst auf Eisberge hingewiesen hätten.

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Der Spruch zur Woche: „Kleine Meerengen bewegen große Wellen."