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Talpost Lambrecht
Ausgabe 17/2026
Tal-Büttel schellt aus
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Der Talbüttel schellt aus

Am 23. April ist der Tag des Deutschen Bieres. Er erinnert an das Reinheitsgebot von 1516, das bis heute als Grundlage des deutschen Bierbrauens gilt. Es schreibt vor, dass Bier aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt wird. Der Tag ist damit nicht nur ein Anlass für Brauereien, sondern auch ein Hinweis auf die lange Handwerkstradition in Deutschland.

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In diesen Wochen rücken auch wieder die Eisheiligen in den Blick. Die Tage Mitte Mai gelten im Gartenbau traditionell als Zeitraum, in dem Spätfröste noch möglich sind. Besonders die „Kalte Sophie“ am 15. Mai ist als letzter Termin in vielen Bauernregeln verankert. Für empfindliche Pflanzen bleibt deshalb vorerst Vorsicht geboten.

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Am 25. April wird der Welttag des Baumes begangen. Er soll daran erinnern, welche Bedeutung Bäume für Klima, Boden und Artenvielfalt haben. Wer etwas tun möchte, kann junge Bäume gießen, eine Pflanzaktion unterstützen oder sich an der Pflege von Streuobstwiesen beteiligen. Auch alte Bäume im Ort verdienen Aufmerksamkeit, weil sie Lebensraum und Schatten spenden.

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Mit dem Welttag des Baumes ist auch der Name Julius Sterling Morton verbunden. Der amerikanische Politiker und Journalist regte im 19. Jahrhundert den Arbor Day an, aus dem später der internationale Tag des Baumes hervorging. Seine Idee war einfach: Bäume sollten nicht nur geschützt, sondern auch gezielt neu gepflanzt werden.

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Als alte Wetterregel bleibt für diese Zeit der Spruch wichtig: „Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.“ Ganz verlässlich ist er nicht, doch er zeigt, wie stark Naturbeobachtung früher den Alltag bestimmte.

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Spruch zur Woche:

„Alte Regeln sind keine Garantie, aber oft ein guter Hinweis.“