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Talpost
Ausgabe 18/2021
Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)
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Bäume stürzten auf Hochspannungsleitung

Nachdem Bäume in die Hochspannungsleitung gestürzt waren, entzündete sich nach einem Funkenschlag der Waldboden und die Feuerwehr musste löschen.

Waldboden und Bäume brannten nach Funkenschlag – Wegen des Sicherheitsabstandes wurde ein erhöhter Wassereinsatz notwendig – Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

Nahe der Zufahrt zum Lambrechter Ortsteil Iptestal kam es aufgrund zweier Bäume, die auf eine Hochspannungsleitung gestürzt waren, am Montagabend gegen 19.30 Uhr zu einem massiven Funkenschlag, welcher den Waldboden und nahe stehende Bäume in Brand setzte und zu einem Stromausfall in den angrenzenden Orten führte. Die Feuerwehren Frankeneck und Esthal wurden zeitgleich durch Notrufe besorgter Bürger, die eine starke Rauchentwicklung und Funkenschlag an einem Strommast meldeten, nach Esthal-Sattelmühle alarmiert.

Durch die zeitnahen Notrufe und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr gelang es, den Brand auf lediglich 50 Quadratmeter Fläche zu begrenzen. Die Löscharbeiten wurden durch die unter Spannung stehende Freileitung erschwert. Da bis zum Eintreffen der Mitarbeiter der Pfalzwerke und Freischaltung der Leitung ein Sicherheitsabstand eingehalten werden musste, konnte die Fläche nicht direkt nach dem Waldbrandkonzept bearbeitet werden. Somit wurde ein erhöhter Wassereinsatz notwendig. Der Einsatzleiter entschied sich daher die Alarmstufe zu erhöhen und zwei weitere Tanklöschfahrzeuge der Einheit Lambrecht hinzuzuziehen. Des Weiteren wurden neben den Pfalzwerken die Ver- und Entsorgungsbetriebe der Verbandsgemeinde Lambrecht hinzugezogen, da sowohl Abwasserkomponenten als auch die Wasserversorgung durch den Stromausfall betroffen waren. Mit im Einsatz waren auch die Stadtwerke Lambrecht.

Nach dem Löschen des Brandes wurde die Freileitung in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger mittels Motorsäge freigeschnitten und die umgestürzten Bäume konnten entfernt werden. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Leitung dauerten bis in die Nacht an. Während des Stromausfalls wurde das Feuerwehrhaus Frankeneck zur Sicherstellung von Notrufen kontinuierlich besetzt.