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Talpost Lambrecht
Ausgabe 18/2026
Stadt Lambrecht (Pfalz)
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E-Fahrzeug für den Bauhof soll angeschafft werden

Lambrecht. (Werner Dietrich) Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Lambrecht befasste sich in seiner Sitzung am 21. April 2026 mit drei Positionen aus dem Förderprogramm RZN – Regionales Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, das bereits im Februar 2025 beschlossen wurde. Auch Lambrecht hatte Projektvorschläge eingereicht. Diese wurden bereits in der Stadtratssitzung am 13. Mai 2025 beschlossen und mündeten gemeinsam mit den Vorschlägen aller Kommunen der Verbandsgemeinde in einem Beschluss des Verbandsgemeinderats am 25. August 2025. Für drei Maßnahmen hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Lambrecht jedoch noch keine Beratung vorgenommen. Bis zum Jahresende 2026 können noch Anpassungen oder Änderungen vorgenommen werden.

Die erste Maßnahme betrifft die Anschaffung eines E-Lkw für den Bauhof mit geschätzten Kosten von 37.574,00 €. Christine Klein (FWG) erklärte, dass Gespräche mit den Mitarbeitern des Bauhofs ergeben hätten, dass diese einen E-Gabelstapler bevorzugen würden. Dafür könne zusätzlich eine Photovoltaikanlage installiert werden, um den E-Gabelstapler zu laden. In Verbindung mit der Anschaffung eines E-Gabelstaplers sei ihrer Auffassung nach auch eine Mittelfreigabe aus dem RZN-Programm für diese Anlage möglich. Klein äußerte außerdem, ob es nicht besser wäre, die einzelnen Maßnahmen des RZN-Programms komplett im Stadtrat zu beraten, statt sie zuerst in den Ausschüssen (Haupt- und Finanzausschuss bzw. — wie am 14. April — im Ausschuss für Fremdenverkehr) zu behandeln. Andreas Ohler (CDU) entgegnete, dass dies auf jeden Fall geschehe; in der Vergangenheit sei stets gefordert worden, dass die Ausschüsse zur Vorbereitung der Punkte da seien und diese Sitzungen deshalb stattfinden müssten. Daniel Wiegner (CDU) schlug vor, statt ausschließlich einen Stapler anzuschaffen ein Gerät in Betracht zu ziehen, das durch Anbauteile mehrere Funktionen erfüllen kann, also ein Multifunktionsfahrzeug. Davon würden die Bauhofmitarbeiter seiner Meinung nach stärker profitieren als von einem reinen Stapler. Eva Ockenfus-Boese (Grüne) fragte, wie oft der Bauhof pro Jahr extern angemietete Stapler benötige und wie hoch die jährlichen Mietkosten seien. Tanja Bundenthal-Beck (FWG) schätzte die Mietkosten auf etwa 8.000 bis 10.000 € jährlich. Ohler wies darauf hin, dass die derzeit angemieteten Stapler von zwei Lambrechter Betrieben nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen sind; das müsse beim anzuschaffenden Stapler gewährleistet sein. Christine Klein stimmte im Verlauf der Diskussion Wiegners Vorschlag zu und sprach sich für die Suche nach einem multifunktionalen Einsatzgerät für den Bauhof aus (Stichwort: Multifunktionsfahrzeug). In der anschließenden Diskussion wurde eingewandt, dass bei der Anschaffung eines Multifunktionsfahrzeugs gegebenenfalls an anderen Punkten, etwa bei den geplanten Wasserrückhaltebecken, gespart werden müsste. Bundenthal-Beck erklärte, die zugrunde gelegte Kostenschätzung für die Wasserrückhaltebecken stamme allerdings aus dem Jahr 2021. Für diese Maßnahme sind im RZN-Programm 88.000 € vorgesehen.

Der Ausschuss verständigte sich einstimmig darauf, dass hinsichtlich des anzuschaffenden E-Fahrzeugs für den Bauhof noch weitere multifunktionale Varianten geprüft werden sollen. Grundsätzlich muss es sich jedoch um ein E-Fahrzeug handeln, um die Mittel aus dem RZN-Programm zu erhalten.