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Talpost Lambrecht
Ausgabe 20/2023
Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)
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Terminvergabe ist alternativlos

Verbandsgemeinde-Verwaltung: Terminvergabe bringt Vorteile für beide Seiten

Auf die aktuelle Praxis der Terminvergabe zum Besuch der Verbandsgemeinde-Verwaltung bezog sich ein „offener Brief“ des CDU- Ortsverbandes Lambrecht, worüber die Talpost in ihrer letzten Ausgabe berichtete. Dazu die Stellungnahme der Verwaltung: Die aktuell angewendete Terminvergabe in der Verbandsgemeinde Lambrecht wurde während der Corona Pandemie eingeführt, um Besuche der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen und trotzdem Menschenansammlungen in der Verwaltung zu vermeiden. Das System hat sich dabei bewährt und wird auch in vielen anderen Verwaltungen weiterhin genutzt. Aber auch außerhalb von Corona hat eine Terminvergabe für beiden Seiten, die Bürgerinnen und Bürger, wie auch die Verwaltung aus unserer Sicht nur Vorteile. Die Bürgerschaft kann ihren Termin nach Belieben genau planen und braucht keine Wartezeiten oder größere Menschenansammlungen in Kauf zu nehmen und die Verwaltung kann effizient ihre Personalressourcen planen und auch regulierend in die Terminplanung eingreifen, wenn Krankheitsausfälle auftreten. Aktuell z.B. kann von heute auf morgen ein Termin gebucht werden. Die Vorlaufzeiten können natürlich größer werden, wenn längere krankheitsbedingte Ausfälle auftreten. Dringende Angelegenheiten, die keine Terminbuchung möglich machen, werden trotzdem dazwischen geschoben.

Was würde z.B. ein Tag ohne Termine bringen? Würden die Leute dann auf diesen Tag warten, um spontan auf die Verwaltung gehen zu können, hätten aber über die Terminbuchung bereits einen Tag früher kommen können? Zudem würde es wahrscheinlich zu noch mehr Verwirrung führen, ob an einem Tag jetzt Termine notwendig sind oder nicht, kommen doch auch heute immer noch Leute, die von den Terminen nichts wissen. Das macht aus unserer Sicht wenig Sinn.

Über eine vernünftige Hybridlösung wurde auch bereits nachgedacht. Dies wäre mit einem zusätzlichen Programm mittels Touchscreen in der Verwaltung umsetzbar, hier bedarf es aber noch organisatorischer Änderungen, da die aktuellen Platzverhältnisse in der Verwaltung dies nicht hergeben. Es wäre dann möglich, dass Bürgerinnen und Bürger ohne Termin in der Verwaltung vor Ort einen Termin buchen könnten, das System würde sie dann zwischen die vorhandenen Termine einbuchen und sie könnten selbst entscheiden, ob sie solange warten wollen, zwischendurch noch was anderes erledigen oder vielleicht doch erst für den nächsten Tag einen Termin buchen.