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Talpost
Ausgabe 21/2021
Stadt Lambrecht (Pfalz)
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Höhenbegrenzung: Ja oder Nein

Das Thema einer Höhenbegrenzung für den Tuchmacherplatz wurde erneut im Stadtrat angesprochen. Ursprünglich war vereinbart worden, die Stahlbaufirma werde die Höhenbegrenzung anbringen, wenn sie die Rettungstreppe an der Kita Rappelkiste anbaut. Jetzt hatte Hanne Hartmann (SWG) moniert, dass Wohnmobile auf dem Platz parken und neuerdings offensichtlich für längere Zeit ein Wohnwagen mit einem auswärtigen Kennzeichen abgestellt ist. Mittlerweile habe die Tourismusfachfrau der Verbandsgemeindeverwaltung dafür plädiert, keine Höhenbegrenzung anzubringen, um auswärtigen Gästen, die mit Wohnmobilen anreisen, eine Parkmöglichkeit zu bieten, um auf den Prädikatswegen um Lambrecht wandern zu können, teilte Stadtbürgermeister Karl-Günter Müller (FWG) mit. Somit ist vermutlich die Frage wieder offen, ob die Höhenbegrenzung angebracht wird oder nicht.

Friedhofhallen-Sanierung nimmt Fahrt auf

Die 1. Beigeordnete Tanja Bundenthal-Beck (FWG) teilte den Mitgliedern des Stadtrates mit, dass in den nächsten Tagen der Planer mit Fachfirmen die Friedhofhalle, die saniert werden soll, begutachtet. Mitte Juni soll dann eine Begehung mit dem Bauausschuss erfolgen.

Immer wieder Ärger mit dem alten Awo-Gebäude

Beigeordneter Günther Semmelsberger (SPD) berichtete dem Stadtrat von weiter bestehenden Gefahren für Passanten, die von dem alten Awo-Gebäude in der Gartenstraße ausgehen. So wurden durch den Sturm der letzten Tage Glassplitter über die Absperrung auf die Straße geweht. Der Besitzer sollte nach dem Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ handeln und sein Gebäude sichern. Tobias Pfeifer (FWG) ergänzte, es sollten alle Fenster zugemauert werden, denn im Gebäude herrsche zeitweise „Leben“, mehrfach seien von den Nachbarn sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei informiert worden. Im Bemühen, die Bauruine niederzulegen und das Gelände anderweitig zu nutzen, sollte Kontakt mit der nahen Pfalzakademie und dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder aufgenommen werden, empfahl Peter Seelmann (CDU). Ein gemeinsames Gespräch habe bereits stattgefunden, antwortete Bürgermeister Karl-Günter Müller und es sei dabei angedacht worden, das recycelte Material vom Abriss für den Bau des Untergrundes der Entlastungsstraße zu verwenden. Bis zu einer Entscheidung werde man wohl noch zwei Jahre warten müssen, bis das Gelände beim Verkauf nicht mehr als Spekulationsobjekt gilt. Der Besitzer soll die Bauruine für 1 Euro erworben haben, die Spekulationssteuer beträgt ca. 40 Prozent des Verkaufspreises.

Dirk Hedtke (Linke) beleuchtete das Problem von der spaßigen Seite. Er habe festgestellt, dass sich das Dach langsam begrünt und wenn man noch einige Bäume pflanze, werde sich die Natur das Gebäude zurückholen.

Straßenbeleuchtung durch Bäume behindert

Bei der Abnahme der auf LED-Technik geänderten Straßenbeleuchtung in Lambrecht sei festgestellt worden, dass Laubbäume die Beleuchtung von Straßen einschränken. Überall dort wo diese Behinderung festgestellt würde, müssten die Bäume zurückgeschnitten werden, teilte die 1. Beigeordnete Tanja Bundenthal-Beck (FWG) dem Stadtrat mit. Als besonderes Beispiel durch Baumwuchs reduzierte Beleuchtung nannte Tobias Pfeifer (FWG) den Tuchmacherplatz, der des Abends „dunkel und gefährlich“ sei.