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Talpost Lambrecht
Ausgabe 21/2022
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Neidenfels „will es wissen“

„Ausruhen“ gilt momentan nicht für Neidenfels, obwohl die neue durch die Gemeinde angeschaffte Wellenliege auf der Burg einen herrlichen Tief-Blick auf die Gemeinde ermöglicht. Im Ort wird fleißig gearbeitet, Steuern fließen und trotzdem „fressen“ die Umlagen das Erarbeitete auf. Mit Hilfe einer Kanzlei soll für mehr „Steuer-Gerechtigkeit“ gekämpft werden.

Trotz hoher Gewerbesteuer-Einnahmen bleibt nichts übrig – Widerspruch eingelegt wegen hoher Umlagen

(em) Neidenfels beauftragt die Frankenthaler Kanzlei Walter, Baldauf und Theobald mit der Wahrung ihrer Interessen bezüglich der Umlagen, welche in Neidenfels dafür sorgen, dass trotz guter Einnahmen praktisch nichts für die Gemeinde übrigbleibt. Dies gilt auch für die Haushaltsverfügungen der Kommunalaufsicht. Die Kanzlei legt Widerspruch ein, prüft die Erfolgsaussichten und klagt, wenn diese positiv sind. Das Prozessrisiko einschließlich der Rechtsanwaltskosten trägt die Ortsgemeinde.

Die Anschaffung eines Pritschenwagens für den Bauhof sorgte noch einmal für Diskussion im Neidenfelser Gemeinderat. Ortsbürgermeisterin Höchel stellte bei ihren zwei Varianten den Antrieb in den Mittelpunkt, Verbrennungsmotor rd. 32.000 Euro und Elektromotor rund 62.000 Euro bis 80.000 Euro zuzüglich 4000 Euro für eine Ladestation. Der Gemeinderat entschied sich für einen Verbrennungsmotor, ihm war es aber wichtig, dass die Ausschreibung Allrad oder zumindest Vorderradantrieb und eine Kippfunktion berücksichtigt.

Karl Wirtz regte an, den Flächennutzungsplan der Gemeinde zu überprüfen, da jetzt bei einem Mitbürger ein Bauantrag für eine Solaranlage wegen veralteter Bestimmungen umgeplant werden musste – mit erheblichen Mehrkosten. Der anwesende Leiter des Fachbereiches 3 Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen, Volker Neumann, wird das weitere Vorgehen mit der Kreisverwaltung vorab klären. Ortsbürgermeisterin Sybille Höchel teilt mit, dass der „Kerwemontag“ stattfindet und sie versuchen will, den Seniorennachmittag wieder zu aktivieren. Allerdings werden dazu noch dringend Helfer:innen gesucht.