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Talpost Lambrecht
Ausgabe 21/2022
Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)
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Leichtathletikanlagen des Sportplatzes Jahnwiese werden saniert

Die Bundesjugendspiele der Realschule plus auf dem Sportplatz „Jahnwiese“ müssen verschoben werden, bis die leichtathletischen Anlagen saniert sind. Klassenweise konnte jedoch trainiert werden.

Zustand der Sportanlage führte zur Absage der Bundesjugendspiele – In der Zeit der Corona-Pandemie waren keine Arbeitseinsätze möglich

Die Schulleitung der Realschule plus am Speyerbach hatte die Eltern und Erziehungsberechtigten darüber informiert, dass die für den 25. Mai geplanten Bundesjugendspiele auf dem Sportplatz „Jahnwiese“ des TSV Lambrecht nicht durchgeführt werden können. Begründet wird diese Entscheidung mit dem schlechten Zustand der Leichtathletikanlage, wodurch eine hohe Verletzungsgefahr für die Schülerinnen und Schüler bestehe. Die Laufbahn weise stellenweise einen starken Pflanzenwuchs auf, ähnliches sei bei der Weitsprunganlage festgestellt worden.

Der Vorstand des TSV Lambrecht sah sich nach Aussage des 1. Vorsitzenden Eric Glaßer außerstande, kurzfristig die Mängel zu beseitigen, weil sich keine Fachfirma finde, um die Schäden auszubessern. Die Vertragsfirma, die den Rasenplatz angelegt hatte, musste ihre Geschäftstätigkeit nach dem krankheitsbedingten Ausfall des Inhabers einstellen. Mittlerweise hatte sich die Kreisverwaltung eingeschaltet - der Kreis Bad Dürkheim ist der Schulträger - und eine Fachfirma gefunden, die noch in dieser Woche mit den Arbeiten beginnen kann. Den Auftrag dazu hat nun der TSV Lambrecht erteilt, die Arbeiten sollen am kommenden Freitag beginnen.

Weil nach der Sanierung die Anlage drei Wochen „ruhen“ müsse, könnten die Bundesjugendspiele doch noch in diesem Schuljahr durchgeführt werden, gab sich der stellv. Schulleiter Peter Clemens hoffnungsvoll. Der TSV ist in der Pflicht, für eine einwandfreie Sportanlage Sorge zu tragen, denn der Schulträger überweist eine Benutzungsgebühr für die schulische Nutzung der Sportanlagen. TSV-Vorsitzender Eric Glaßer wies auf die schwierige Situation während der Corona-Pandemie hin, als zwei Jahre lang nicht nur Veranstaltungen ausfallen mussten sondern auch praktisch keine Arbeitseinsätze auf der Sportanlage durchgeführt werden konnten.