Der PWV Esthal auf Tour
Esthal. Die Anreise am ersten Tag erfolgte gemeinsam mit den Steigwanderern nach Mosbach. Nach der Zimmerverteilung in der Unterkunft „Goldener Hirsch“ fuhr die Gruppe „Genusswanderer“ zu siebt nach Binau. Weil der Burgweg leider gesperrt war führte der Weg längere Zeit durch den Ort bis wir unten am Neckar ankamen. Da es gerade eine Regenpause gab wurde sogleich die erste Bank direkt am Ufer für die erste Stärkung ausgewählt. Weiter ging es parallel zum Neckar durch pitschnasse Wiesen.
Nach Querung der Bundesstrasse ging es hinauf auf eine Anhöhe mit Blick in das Neckartal. Der abwechslungsreiche Weg führte durch Frühlingswald, an alten Bäumen, bunt blühenden Wiesen und Feldern entlang. Nach einer weiteren Rast bei Sonnenschein auf einer Anhöhe mit herrlichem Weitblick ging es wieder runter nach Binau zum Bahnhof. Am zweiten Tag fuhr die Gruppe gemeinsam mit den Steigwanderern nach Bad Wimpfen.
Unter Führung von Alfred starteten wir zunächst mit einer Besichtigungstour durch die malerische Altstadt. Der erste Abschnitt wurde gemeinsam gewandert, bis wir an den Neckarwiesen ankamen. Hier trennten sich die Gruppen. Zu neunt liefen wir in der Ebene bis wir in Heinsheim auf einen Rastplatz stießen. Der Weg führte uns hoch auf die Burg Guttenberg, zum Teil über rutschigen lehmigen Untergrund. Nach einer Stärkung auf der Burg kam die andere Gruppe dazu. Gemeinsam wanderten wir nach Gundelsheim runter zum Bahnhof und fuhren zurück nach Mosbach.
Am dritten Tag starteten wir zu acht mit der Bahn nach Eberbach und von dort weiter mit dem Bus nach Oberdielbach. Unterwegs kreuzten wir winkend die andere Gruppe, die die Höhenmeter nicht so bequem wie wir bewältigten. Auch heute führte die Route uns durch blühende Wiesen, immer wieder Weitblicke und Frühlingswald. Bei strahlender Sonne wurde im neuen Biergarten am Katzenbuckel eine Rast mit leckerem Kaffee eingelegt. Oben auf dem Katzenbuckel erklommen einige den Aussichtsturm und erfreuten sich der Aussicht. Auf dem Weg zur Freyahütte kamen wir an einer Wiese mit ausgeschildertem Fernblick vorbei – u.a. bis zum Nordschwarzwald.
Bei der Freyahütte trafen wir einen Teil der anderen Gruppe und machten Rast. Dann ging es weiter bis zur Burgruine Eberbach, die mit einer schönen Sitzgarnitur und tollem Ausblick für eine letzte Pause einlud. Jetzt ging es nur noch einen Serpentinenpfad hinunter in die Stadt zum Bahnhof. Mit dem Besuch des Musikfestes in Mosbach auf dem Marktplatz fand der Wandertag einen passenden Ausklang.
Der vierte Tag, an dem alle zusammen wanderten, begann mit einer Bahnfahrt nach Neckarburken. Unser Weg führte uns durch den Ort über saftige, bunte Wiesenwege mit weiten Aussichten in den Frühlingswald. Heute waren wir größtenteils auf dem Römerpfad „Jupiterweg“ unterwegs. So passierten wir zuerst die „Jupiterbank“, später ein Steindenkmal (mit Stempelmöglichkeit).Hier wurde eine kleine Rast eingelegt. Einige Wanderer liefen noch 500 m weiter bis zum „Wachtposten Straßenäcker“ und genossen die tolle Weitsicht. Bergab führte uns der Weg an nachgebauten Limes- Palisaden vorbei zielstrebig nach Mosbach hinein, wo es bis zur Abfahrt des Zuges noch genügend Zeit für ein Eis und Kaffee gab. Autorin: Beate Gulba