Lambrecht. (Werner Dietrich) Der Bau- und Stadtsanierungsausschuss der Stadt Lambrecht befasste sich mit dem Thema „Befestigung von Mülltonnen gegen Wildtierschäden“ an städtischen Wohnhäusern. Gemeint waren Mülltonnen, die durch Wildschweine umgeworfen und dadurch die Umgebung verunreinigt wurden; das Thema war bereits in der Vergangenheit schon einmal im Ausschuss behandelt worden.Beim Beschluss des Ausschusses vom 25.09.2025 wurden bereits Mülleimer an der städtischen Wohnung Beerentalstraße 31 gegen diese Schäden befestigt. Hintergrund sind in der Vergangenheit vermehrt aufgetretene Beschädigungen durch die Nahrungssuche von Wildtieren.
Die Ausschussvorsitzende Tanja Bundenthal-Beck (FWG) erläuterte, dass weitere Befestigungen an den städtischen Anwesen a) Beerentalstraße 29, b) Beerentalstraße 33, c) Beerentalstraße 35 und d) Fabrikstraße 8 erforderlich seien.
Die Befestigung der Mülltonnenboxen am Anwesen Beerentalstraße 31 habe sich bewährt. Vorgeschlagen wurden folgende Anschaffungen (Bruttopreise): Beerentalstraße 29 — 1x 4er, bestehend aus 2x 2er Mülltonnenboxen: 2.771,51 €; Beerentalstraße 33 — 1x 3er Mülltonnenbox: 2.082,38 €; Beerentalstraße 35 — 1x 4er, bestehend aus 2x 2er Mülltonnenboxen: 2.771,51 €; Fabrikstraße 8 — 3x 3er Mülltonnenbox: 6.247,14 €. Es handelt sich jeweils um das preisgünstigste Angebot der Firma Schulz-Bauzentrum in Speyer, das den marktüblichen Preisen entspricht. Die Ausschussvorsitzende wies außerdem darauf hin, dass am Anwesen Fabrikstraße 8 neben den Wildschweinen auch eine Rattenproblematik bestehe, ausgehend vom nahe gelegenen Speyerbach. Nach kurzer Diskussion beschloss der Ausschuss einstimmig die Anschaffung der Mülltonnenboxen in einer Gesamtsumme von 13.872,54 €.
Bauzaun für das Kita-Provisorium
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Errichtung des Kita-Provisoriums auf dem Tuchmacherplatz. Nach Angaben von Tanja Bundenthal-Beck werden die Container des Provisoriums ab dem 29. Juni 2026 auf dem Tuchmacherplatz aufgestellt; der Platz wird dann für den Autoverkehr gesperrt sein.
Das Kita-Provisorium müsse den gesetzlichen Vorgaben zufolge eingezäunt werden; hierfür kommt ein Bauzaun aus Einzelelementen in Frage. Das Ingenieurbüro gab an, dass etwa 87 m Bauzaun benötigt werden. Die Verwaltung holte ein kostenloses, unverbindliches Angebot der Firma Schulz-Bauzentrum in Speyer über 3.003,00 € brutto ein. Bundenthal-Beck berichtete ferner, dass das Ingenieurbüro in einer Besprechung am 02.06.2026 mitgeteilt habe, der Verwaltungsrat der Kirchenstiftung St. Pius in Hambach biete der Stadt Lambrecht eine nicht mehr benötigte Mobilzaun-Fluchttür aus der Interim-Kita St. Jakobus zum Kauf an. Das lichte Durchgangsmaß beträgt gemäß Datenblatt 1,20 m; die Preisvorstellung der Kirchenstiftung liegt bei 654,50 € brutto. Das Ingenieurbüro ER+R habe das Angebot als angemessen und marktüblich bewertet. Auf Nachfrage teilte die Verwaltung mit, dass es sich um die übliche Art von Bauzaunelementen handelt, die mit Standfüßen aufgestellt werden; das Höhenmaß beträgt 2,00 m.
Es gab eine Diskussion, ob niedrigere Zäune möglich wären. Nach Aussage von Bundenthal-Beck und Gregor Panczyk (Fachbereich Bauen der Verbandsgemeinde) muss der Zaun jedoch die genannte Höhe haben. Wegen Bedenken zur Standsicherheit schlug Panczyk vor, die Elemente bei Bedarf mit Querstreben zu sichern. Der Ausschuss stimmte dem Kauf des Bauzauns und der Mobilzaun-Fluchttür mit zwei Enthaltungen zu.