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Lambrecht. (Werner Dietrich) Die Grundschule Lambrecht wird im Zuge der geplanten Erneuerung ihrer Heizungsanlage mit einem neuen Stromanschluss ausgestattet. Der Verbandsgemeinderat hat einstimmig beschlossen, die Stadtwerke Lambrecht (Pfalz) GmbH mit der Herstellung eines sogenannten Zweitstromanschlusses per Erdkabel zu beauftragen.
Als Träger der Grundschule plant die Verbandsgemeinde Lambrecht die Installation einer Hybridheizungsanlage. Diese besteht aus einer erdgasbetriebenen Heizungsanlage sowie zwei Wärmepumpen. Da der bestehende Stromanschluss über den Dachständer für den Betrieb der Wärmepumpen nicht ausreicht, muss eine neue Stromleitung von der Umspannstation der Stadtwerke am Parkplatz hinter der Apotheke Schellbach bis in das Schulgebäude verlegt werden.
Nach den geltenden Versorgungsrichtlinien handelt es sich dabei um einen Zweitversorgungsanschluss, dessen Kosten vollständig vom Gebäudeeigentümer zu tragen sind. Die Stadtwerke Lambrecht legten der Verwaltung nach einem gemeinsamen Ortstermin ein Angebot für die elektrotechnischen Arbeiten vor. Dieses beläuft sich auf 24.537,80 Euro brutto und umfasst die Herstellung des Erdkabelhausanschlusses, jedoch ohne die erforderlichen Tiefbauarbeiten. Für die Verlegung des Kabels sind auf einer Strecke von rund 70 Metern umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Dabei müssen unter anderem ein Privatparkplatz sowie der Fußweg zwischen der Sparkasse und der Parkplatzanlage Färberstraße gequert werden. Die Bauverwaltung schätzt die Kosten hierfür auf etwa 20.000 Euro brutto. Ein entsprechendes Angebot eines Tiefbauunternehmens soll nun eingeholt werden. Im Zuge der Arbeiten wird zudem der bisherige Stromanschluss über den Dachständer außer Betrieb genommen. Dies erfolgt in Abstimmung mit der Firma, die derzeit auch die Arbeiten an der Photovoltaikanlage der Schule begleitet.
Der Verbandsgemeinderat folgte der Empfehlung der Verwaltung und beschloss einstimmig, die Stadtwerke Lambrecht mit der Herstellung des neuen Erdkabelanschlusses auf Grundlage des Angebots vom 27. Mai 2026 zu beauftragen. Gleichzeitig wurde der Vorsitzende ermächtigt, nach Vorliegen der Angebote die Tiefbauarbeiten an den wirtschaftlichsten Anbieter zu vergeben. Mit der Maßnahme werden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die neue Hybridheizung künftig zuverlässig und leistungsfähig betreiben zu können.