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Talpost Lambrecht
Ausgabe 28/2026
Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)
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Sanierung des Radwegs zwischen Lindenberg und Neustadt soll 2027 erfolgen

Lambrecht. (Werner Dietrich) Der stark beschädigte Radweg zwischen Lindenberg und Neustadt soll voraussichtlich im Frühjahr 2027 saniert werden. Der Verbandsgemeinderat hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, einen Förderantrag zu stellen und die notwendigen Planungen auf den Weg zu bringen.

Auslöser der Maßnahme ist ein etwa 15 bis 20 Meter langer Abschnitt des Radwegs, der auf der Bachseite eingebrochen ist. Inzwischen ist zudem ein Teil der Ufermauer in den Speyerbach abgerutscht. Eine zunächst angedachte reine Sanierung des Radwegs ist deshalb nicht mehr möglich. Stattdessen müssen sowohl die Ufersicherung als auch der Radweg selbst erneuert werden. Nach den Planungen soll die Böschung mit Gabionen gesichert und im Bachbett eine neue Sockelmauer errichtet werden. Anschließend erhält der betroffene Radwegabschnitt eine neue Asphaltdeckschicht. Das Ingenieurbüro WSW aus Kaiserslautern schätzt die Gesamtkosten auf rund 168.100 Euro.

Da es sich beim Speyerbach an dieser Stelle um ein Gewässer zweiter Ordnung handelt, beteiligt sich die Kreisverwaltung mit bis zu 30.000 Euro an den Kosten. Der verbleibende Eigenanteil von rund 138.100 Euro würde die Verbandsgemeinde Lambrecht tragen. Angesichts der angespannten Haushaltslage setzt die Verwaltung jedoch auf Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“. Nach Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Koblenz wurden Zuschüsse in Höhe von 75 bis 90 Prozent der förderfähigen Kosten in Aussicht gestellt.

Für die Erstellung der Antragsunterlagen soll das Ingenieurbüro WSW beauftragt werden. Das Honorar für die Leistungsphasen beläuft sich auf 11.913,73 Euro. Entsprechende Haushaltsmittel sind bislang nicht eingeplant und müssen noch bereitgestellt werden. Der Förderantrag soll im Laufe des Jahres 2026 eingereicht werden. Sollte ein positiver Förderbescheid vorliegen, werden anschließend die weiteren Planungs- und Ausschreibungsleistungen vergeben. Die eigentlichen Bauarbeiten könnten dann im Frühjahr 2027 beginnen.

Der Verbandsgemeinderat fasste den notwendigen Grundsatzbeschluss einstimmig. Neben der Beantragung der Fördermittel wurde die Verwaltung beauftragt, die weiteren Planungen vorzubereiten, die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen und nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse die Vergaben an die wirtschaftlichsten Anbieter vorzunehmen. Über die Vergabeentscheidungen soll der Rat zeitnah informiert werden. Sollten die Ausschreibungsergebnisse die Erwartungen deutlich überschreiten, wird sich das Gremium erneut mit dem Projekt befassen.