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Talpost
Ausgabe 44/2020
Tal-Büttel schellt aus
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Büttel 44

Am gestrigen Mittwoch war der Gedenktag „Simon und Judas“. Judas Thaddäus, Apostel und Märtyrer, wird als Schutzheiliger und treuer Helfer in schweren Nöten und verzweifelten Anliegen verehrt. Zusammen mit Simon Zelotes ist er Patron von Goslar. Zahlreiche bäuerliche Wetterregeln gelten für diesen Tag: „Wenn Simon und Judas vorbei, so rücket der Winter herbei“, „Simon und Judas fegen das Laub in die Gass“, „Schneid ab das Kraut, bevor es Juda klaut“, „Simon und Judas die zwei, führen oft Schnee herbei“, „Simon und Juda, die heiligen Herrn sitzen am warmen Kachelofen gern“.

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Der evang. Frauenbund Lindenberg wird auch in diesem Jahr für Kinder in Osteuropa Pakete versenden unter dem Motto „Weihnachten im Schuhkarton“. Ein gefüllter Schuhkarton soll die Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren zu Weihnachten erfreuen. Wer helfen möchte, kann Näheres bei Ursula Frieß, Lindenberg, Spelzenackerstraße 33, Telefon (06325) 8420 erfahren. Träger der Aktion, die bis 15. November lauft, ist das christliche Missions- und Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“.

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Es ist erfreulich, dass der Landkreis Bad Dürkheim als Eigentümer des Helmbachweihers seiner Aufgabe zur Pflege des Weihers als Naherholungsstätte nachkommt. So wird im kommenden Jahr gegen die drohende Versandung des Weihers ein Saugbagger eingesetzt werden, wodurch das kostenintensive Ausbaggern nicht mehr notwendig werden wird. Nach einer Machbarkeitsstudie war diese Art der „Entsandung“ als wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll vorgeschlagen worden.

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Das Fest Halloween am Vorabend von Allerheiligen fällt auf den Reformationstag. Das ist für manche ein Grund, die beiden Feiertage in Konkurrenz zueinander zu sehen. Ursprünglich stammt Halloween aus dem christlichen Brauchtum in Irland. Als Halloween wird die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, die vor allem in Irland und Nordamerika gefeiert wird. Heutzutage steht es oft in Konkurrenz zum Reformationstag, mit dem es zeitlich zusammen fällt. Mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen wird davor gewarnt, an Halloween am 31. Oktober von Tür zu Tür zu ziehen. Viele Kinder verkleiden sich zu dem modernen Fest und sagen bei den Nachbarn "Süßes oder Saures", um so Schokolade oder Bonbons zu ergattern. Gerade für anfällige Bevölkerungsgruppen kann der Brauch in diesem Jahr ein Risiko sein. In Coronazeiten das Grundstück anderer Personen zu betreten und ihnen - zuweilen ungefragt - zu begegnen, ohne den Mindestabstand einzuhalten, kann wenig verantwortungsvoll sein.

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Wenn Ihre Waage wieder einmal zu viele Pfunde anzeigt, sollten Sie die Kraft der Pflanzen nutzen. Bekämpfen Sie mit Topinambur Ihren Heißhunger. Die fleischige, ingwerähnliche Knolle wird auch „Diabetiker-Kartoffel“ genannt. Sie enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe sowie Kohlhydrate, die vom Körper nicht aufgenommen werden können. Die kalorienarme und leicht nussig schmeckende Knolle füllt den Darm und sorgt für ein sättigendes Gefühl. Topinambur schmeckt auch sehr lecker, wenn Sie ihn geraspelt als Salat vor der Hauptmahlzeit essen.

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Der Spruch zum Schmunzeln: „Pechvögel gehören zur einzigen Vogelart, die nie vom Aussterben bedroht sein wird“.