Ein Beispiel der letzten Wochen: fast eine gesamte Zimmerausstattung wurde beim Klosterbrunnen abgestellt, ohne dass durch den Verursacher die Abholung geregelt war.
Die wilden Müllablagerungen in Lambrecht während der letzten Wochen haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Lambrecht beschäftigt. Das ungenehmigte Abstellen von Sperrmüll könne unter keinen Umständen geduldet werden, sagte Stadtbürgermeister Karl-Günter Müller (FWG). Er strebt einen „runden Tisch“ mit der Stadt, dem Ordnungsamt der Verbandsgemeinde und dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) an, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und die Verursacher zu ermitteln. Dazu müssten gezielt auch die Nachbarn befragt werden und auch Detektivarbeit beim Durchsuchen der wilden Ablagerungen durch den Ordnungsdienst könnte Aufschluss auf den Verursacher geben. Die Folge muss dann ein hartes Durchgreifen mit den damit verbundenen Geldbußen sein. Es sei notwendig, Präzedenzfälle zu schaffen, damit diese auch Nachahmer abschrecken werden.
Bisher war es meistens so, dass der Bauhof die ungenehmigten Hinterlassenschaften an den Straßen nach einer gewissen Wartezeit wegräumen musste. Die Kosten für die Abfuhr und die geleisteten Stunden der städtischen Mitarbeiter bleiben natürlich bei der Stadt und somit bei jedem Bürger „hängen“.