Lambrecht. (WD) Der Ausschuss für Umwelt, Forst und öffentliche Einrichtungen der Stadt Lambrecht hat in seiner Sitzung am 20. Januar 2026 den Forsthaushalt für das Jahr 2026 verabschiedet und sich zudem mit zukünftigen Baumpflanzungen im Stadtgebiet befasst. Nach den Erläuterungen von Daniel Santivanez wurde der Forsthaushalt einstimmig angenommen. Für das Jahr 2026 wird ein positives Ergebnis von rund 30.000 Euro erwartet. Grundlage hierfür sind die derzeit günstige Holzmarktlage sowie ein nur sehr geringer Befall des Lambrechter Waldes durch den Borkenkäfer. Nach Einschätzung des Ausschusses bestehen gute Chancen, dass dieses Ergebnis erreicht wird. Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war das Thema Stadtbäume. Hintergrund waren vermehrte Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern über Probleme durch bestehende Bäume, unter anderem durch Schäden im Wurzelbereich. Bürgermeister Ohler (CDU) stellte dem Ausschuss eine Übersicht geeigneter Baumarten für künftige Pflanzungen vor. Neue Bäume müssen heutigen Anforderungen entsprechen: Sie sollen klimaresilient sein, keine übermäßige Größe erreichen und einen möglichst geringen Pflegeaufwand verursachen. Als geeignete Arten wurden unter anderem die schwedische Mehlbeere, die Hopfenbuche sowie die Resista-Ulme genannt. Der Ausschuss sprach sich für die Umsetzung dieses Konzepts aus.