Ende Januar stellt der Winter noch einmal seine Kraft unter Beweis. Die Tage werden spürbar länger, doch Frostnächte und Reif auf den Feldern erinnern daran, dass der Winter nicht so schnell weicht. Eine alte Bauernregel fasst es zusammen: „Januar sonnig und klar, macht den Sommer wunderbar.“
****
Am 27. Januar war der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945. Der Tag mahnt eindringlich: Erinnerung bewahren, Menschenrechte schützen.
****
Am 29. Januar feiern wir den Tag der Brezel – ein kleines Stück Backkultur, das aus dem Süden Deutschlands stammt und heute ganzjährig beliebt ist. Früher ein Fastenbackwerk zu Lichtmess, heute Genuss zwischendurch. Die salzige Kruste passt gut zu Suppen.
****
Die letzten Januartage sind Zeit für Ordnung im Gartenhaus. Saatgut durchsehen, Etiketten prüfen, leere Töpfe reinigen. An frostfreien Tagen können Obstbäume ausgelichtet werden – abgestorbene Triebe weg, Krone lüften. Vögel fütter, Futterstellen sauber halten.
****
Im Pfälzerwald öffnen sich jetzt die winterlichen Wege. Ohne Blätterdach sind Konturen klarer zu erkennen, und manche Aussichtspunkt rückt überraschend in den Blick. Gerade jetzt laden die Wanderwege zu klaren, kalten Gängen ein.
****
Der 31. Januar schließt den Monat mit einem Blick auf die kommenden Wochen. Petri Stuhlfeier (22. Februar) rückt näher – ein Lostag, der den Übergang zum Frühling markiert. Die alten Wetterregeln mögen nicht immer stimmen, zeigen aber, wie genau man früher den Jahreslauf studierte.
****
Der Spruch zum Schmunzeln: „Was hält, das wächst.“