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Talpost
Ausgabe 50/2020
Stadt Lambrecht (Pfalz)
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Madonnen-Statue künstlerisch aufgearbeitet

Frater Toni Braun hat in seiner Edith-Stein-Gedenkstätte die ramponierte Madonnen-Statue aufgearbeitet. Nach der Restauration blieb sie glücklicherweise nach einem Sturz auf den Steinboden unversehrt.

Ein wundersamer Fall und „Glück im Unglück“

Der Lambrechter Ordensmann und ehemalige Schaufenster-Gestalter mit seiner Edith-Stein-Gedenkstätte in der Hauptstraße ist künstlerisch geblieben. Er erhielt aus Esthal eine alt-ehrwürdige - bedauerlicherweise sehr ramponierte - Steingut-Madonnen-Statue. Es war eine Geschenkgabe im Hinblick, er könne noch etwas Sinnvolles daraus gestalten.

Arme, Hände und Gewandung entstand nach einiger Überlegung mit alt-nachempfundenen Farben. Zwei Geistliche - Besucher der Edith-Stein-Gedenkstätte - segneten sinnvoll die fertig gestellte Statue für einen Interessenten in Speyer.

Das fertig gestellte Kunstwerk sollte nun einen sicheren Platz erhalten. Dabei fiel die Figur (ähnlich wie der Mauerfall in Berlin), dem Gestalter aus Händen und Armhaltung auf den Steinboden seines Innenhofes und er gleich hinterher.

Leicht verletzt erhob er sich bald von diesem Fall und er war der Meinung, dass alle Mühe der Restaurierungsarbeiten umsonst gewesen seien. Es zeigte sich jedoch - sicherlich der Segnung zugeschrieben - ein kleines Wunder: Die Marienstatue hatte keinen einzigen Schaden von dem Sturz genommen. Restauriert und in alter Schönheit hat sie jetzt den Weg und Transport nach Speyer angetreten und man denkt dabei: "Was möglich ist, kommt vor."