Mitte Februar steht im Zeichen wechselhaften Wetters. Mal sorgt Frost für klare Nächte, mal bringen Westwinde milde, feuchte Luft. In alten Bauernkalendern hieß es: „Ist der Februar zu warm, macht er den März arm“ – ein Hinweis darauf, dass zu milde Witterung den späteren Vegetationsverlauf durcheinanderbringen kann.
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Mit Blick auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März ist dies die Zeit, in der viele Wahlbenachrichtigungen in den Briefkästen ankommen. Wer am Wahltag verhindert ist oder flexibel sein möchte, kann Briefwahl nutzen. Der Antrag ist in der Regel per Post, persönlich im Rathaus oder online über das kommunale Portal möglich; je früher, desto entspannter die Planung.
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In den Weinbergen beginnen vielerorts die sichtbaren Arbeiten des neuen Jahres. Reben werden ausgelichtet, Drahtanlagen kontrolliert und Pfähle ausgebessert. Zwischen den Zeilen liegen noch Winterruhe und Vorbereitung dicht beieinander – es ist die Phase, in der entschieden wird, wie viel Luft und Licht die Triebe im Sommer bekommen.
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Nächste Woche ist bereits Rosenmontag. In vielen Orten ziehen dann wieder die Fastnachtszüge durch die Straßen, mit Motivwagen, Musikgruppen und bunten Kostümen. Der Tag lebt vom Mitmachen: am Straßenrand, beim Wurf von Süßigkeiten und mit den klassischen Rufen, die in der Region je nach Ort ganz unterschiedlich klingen.
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Mit dem Aschermittwoch endet die närrische Zeit und die Fastenzeit beginnt. In den Kirchen werden Aschenkreuze ausgeteilt, als Zeichen für Neubeginn und Besinnung. Viele Menschen nutzen die kommenden Wochen, um bewusst auf etwas zu verzichten – sei es Alkohol, Süßes, Medien oder Gewohnheiten, die sie überprüfen möchten.