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Amtsblatt Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn
Ausgabe 22/2020
Aus den Gemeinden
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Der Schachclub

Dr. Kurt Fabel, Neujahr 1952: Matt in 182 Zügen. Weiß ist am Zug.

Schach - noch eine Woche verschoben

Wir wollten ja eigentlich schon in dieser Woche starten. Alleine, es fehlt noch die Verordnung Nr. 8 des Landes. Angekündigt war schon, dass Sport in der Halle möglich sein wird, nur fehlte noch der offizielle Beschluß. Bis der bei uns ist, ist das Amtsblatt schon verteilt. Also, voraussichtlich ist unser erster Trainingstag der 5. Juni. Natürlich sprechen wir uns auch mit der Führung des SVF ab, das ist ja wohl klar.

Der fabelhafte Dr. Karl Fabel war ja schon einmal bei uns dran. Diesmal ist es eine unglaubliche Aufgabe aus dem Jahr 1952: Matt in 182 Zügen. Natürlich ist das mehr eine Denksportaufgabe, deshalb wird der Weg zur Lösung diesmal gleich mitgeliefert. - Schwarz steckt in einer Zwickmühle. Ist er am Zug, so kann er mit keiner Figur am Königsflügel „lautlos“ ziehen, ohne unmittelbar nach spätestens zwei Zügen mattgesetzt zu werden. Um also nicht gleich mattgesetzt zu werden, kann er nur Bauernzüge machen, mit dem schwarzfeldrigen Läufer Wartezüge machen oder, sofern möglich, Schach bieten. Weiß kann mit Königsmanövern, die seinem Gegner kein Schach zulassen, Schwarz in Zugzwang bringen, sodass kein Wartezug mit dem Läufer ohne Läuferverlust für Schwarz mehr möglich ist. Schwarz muss also all seine Bauernzüge aufbrauchen. Schlägt Schwarz den Bauern g3, so schlägt der Springer mit Schachgebot zurück. Zieht dann der schwarze König nach g1, so hüpft der Springer zurück nach e2, worauf der schwarze König wieder nach h1 ziehen muss. Steht der weiße König auf c8 und hat Schwarz alle Königsflügelbauern verloren, so muss er, wenn er das Matt möglichst lange hinauszögern möchte, seinen Abwarteläufer auf b8 opfern und anschließend mit einer Figur am Königsflügel ziehen. Darauf wird er nach zwei Zügen mattgesetzt.