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Stadt- und Land-Kurier
Ausgabe 14/2021
Aus den Gemeinden
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Bürgerinitiative Pro Otterberger Wald

Der Otterberger Wald 2020. Foto: Sibylla Hege

Sich für den Wald begeistern - Waldbegehung in Otterberg

Gerald Klamer (54), ehemaliger Förster, wird auf seiner 6000 Kilometer langen Wanderung durch Deutschlands Wälder am Samstag, dem 10. April den Otterberger Wald besuchen. Ende Februar ist er, allen zivilisatorischen Komfort hinter sich lassend, mit minimalem Gepäck auf dem Rücken aufgebrochen - er biwakt im Wald. Sein Projekt, über welches er begleitend in sozialen Medien berichtet, nennt sich „Waldbegeisterung(https://waldbegeisterung.blogspot.com).

Sein Anliegen ist es, ganz konkret zu dokumentieren wie es dem Wald geht und auf Möglichkeiten hinzuweisen, wie ihm in Zeiten des Klimawandels durch naturnahe Bewirtschaftung geholfen werden kann. Das will er in die Öffentlichkeit tragen. Klamer trifft sich unterwegs mit Fachleuten und Initiativen vor Ort.

Ute Ritzmann-Stark von der Bürgerinitiative „Pro Otterberger Wald“ (www.pro-otterberger-wald.de) hat ihn hier her eingeladen: „Wir wollen seine Meinung über den Wald hier und das darin geplante Windparkprojekt hören“, sagt sie. Im Otterberger und Mehlbacher Wald sollen insgesamt bis zu acht Riesenwindräder gebaut werden. Dafür wären erhebliche Eingriffe in den Wald notwendig. Der Wald ist noch vergleichsweise gesund, großflächige Schäden sind bisher ausgeblieben. Die Bürgerinitiative, welche auch Unterstützung durch den Stadtrat und viele Otterberger Bürgerinnen und Bürger hat, will die Windräder, welche im Zentrum des Waldes geplant sind, verhindern.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Grafenthalerhof (L 382) an der Straße zwischen Otterberg und Schneckenhausen, Samstag, 10. April, 10:00 Uhr; medizinische Masken und Abstand halten zwingend erforderlich.