Titel Logo
Stadt- und Land-Kurier
Ausgabe 19/2021
Kirchliche Nachrichten
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Manchmal ist der Wurm drin… aber nicht mehr lange

"Alles dicht" heißt die Meldung

gemessen und geprüft

Sie arbeiten Tag und Nacht an der Zerstörung von Holzkonstruktionen, Holzverkleidungen, Möbeln und Kunstgegenständen. Gemeint sind die Holzwürmer, die in unserer Kirche Mariä Himmelfahrt in Katzweiler über Jahre hinweg Schäden an der Inneneinrichtung angerichtet haben. Ihnen zu Leibe zu rücken ist nicht ganz einfach. Spezialisten aus Bayern sind am Mittwoch, dem 05. Mai 2021, angerückt und haben den Innenraum der Kirche mit einem Gas behandelt, das die Holzfresser bekämpfen soll. Dabei mussten Fenster und Türen, Decken und Dachkonstruktionen komplett abgedichtet werden. Das wurde auch geprüft und dokumentiert. Ganze drei Tage dauerte die Behandlung. Denn das Gas musste sich in die letzte Ritze im Raum verteilen, um ja auch alle Schädlinge zu erfassen. Natürlich geschah dies unter größten Sicherheitsbedingungen und unter der Aufsicht von Behörden. Gleiche Vorgehensweisen kennt man auch bei Kornspeichern und bei Lebensmitteltransporten. Lange vorher wurde mit der Umweltbehörde die Vorgehensweise besprochen und Schritt für Schritt festgelegt. Dabei wurde auch darauf geachtet, dass Fledermäuse und andere schützenswerte Tiere sich nicht im Gefahrenbereich aufgehalten haben. Die Gotteshäuser in Erfenbach, Weilerbach und Olsbrücken waren gleichermaßen betroffen. Sie wurden ebenfalls von dem Schädlingsbefall befreit. Der Wirkstoff des Gases zerfällt nach kurzer Zeit an der Luft und so können die Kirchenräume nun auch wieder gefahrlos genutzt werden. Das bestätigten auch die Abschlussmessungen der Experten. Es bleibt nun zu hoffen, dass zumindest der Holzwurm in unserer Kirche keinen weiteren Schaden mehr anrichtet.