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Stadt- und Land-Kurier
Ausgabe 31/2020
Aus den Gemeinden
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Windradstandorte im Otterberger Wald besucht

Uwe Anhäuser referierte vor Windkraftgegnern über die Bedeutung des Hinkelsteines aus der Jungsteinzeit. Im Umkreis von 500 Metern des Menhirs sind mehrere Windräder geplant.

Buchenwald am Bruchberg. Dort ist ein Windrad geplant

Vertreter des Bündnisses Energiewende für Mensch & Natur e.V., der Initiative Pro Pfälzerwald e.V. folgten am Samstag, dem 25.7. der Einladung der Naturschutzinitiative Pfalzwald e.V. zur "Erwanderung" der geplanten Windradstandorte im Otterberger Wald. Fünf Kilometer misst die Strecke vom Beginn der Betonstraße bis zur Grillhütte am Grafenthalerhof.

Die Gruppe begeisterte sich für die Schönheit und Vielfalt des Waldes.

Alle geplanten Standorte befinden sich in gesunden Laubwald bzw. Laub-Mischwald-Beständen. Beidseits der Straße liegen mehrere keltische Hügelgräber, mehr als 2000 Jahre alt, zu welchen Uwe Anhäuser, Bündnis-Vorstand und Fachbuchautor über keltische Kultur, Erläuterungen gab. Sowohl in der Nähe der Sitzbank unter den Esskastanien als auch dem Hinkelstein sind Windräder geplant.

Vorgeschichtsfachmann Anhäuser unterrichtete die Gruppe über die Herkunft und Bedeutung des Menhirs aus der Jungsteinzeit (6000 bis 1500 v. Chr.). Am Dragonerloch sollen ebenfalls Windräder gebaut werden.

Wir bieten die komplette Tour der interessierten Öffentlichkeit (pro Tour mind. 10 Pers.) bei Bedarf weiterhin Samstagsnachmittags (15 – 17 Uhr) an. Melden Sie sich dazu unter: natiniwald@gmx.de an.