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Stadt- und Land-Kurier
Ausgabe 33/2018
Verbandsgemeinde Aktuell
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Europa-Experten suchen bei Infoabend in der Bettina-von-Arnim-Schule in Otterberg den Dialog mit Bürgern

„Dein Europa. Dein Gespräch. Europa Direkt“ war der Titel einer gut besuchten Veranstaltung am Donnerstagabend in der Aula der Bettina-von-Arnim-Gesamtschule in Otterberg.

In der gemeinsamen Veranstaltung der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, des Landkreises Kaiserslautern und des Europa Direkt Informationszentrums Kaiserslautern nutzten rund 60 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit um in Tischgesprächen mit ausgewiesenen Europaexperten auf Augenhöhe über den Zustand und die Zukunft der EU zu diskutieren und ihre persönlichen Fragen zu stellen.

Harald Westrich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg führte als Moderator durch den kurzweiligen Abend, bei dem es neben guten Gesprächen auch attraktive Preise, wie etwa eine Fahrt ins Europäische Parlament nach Straßburg oder Eintrittskarten für diverse Freizeitangebote der Verbandsgemeinde zu gewinnen gab. Abgerundet wurde der Abend durch ein Rahmenprogramm mit einer europäischen Weinreise und einem musikalischen Streifzug durch Europa mit der Band „7661“.

Als Experten standen Dr. Norbert Herhammer, Landesvorsitzender der Europa-Union in Rheinland-Pfalz, Jochen Pöttgen, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Bonn, Dr. Deniz Alkan, Leiter der Abteilung europäische und internationale Zusammenarbeit in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei sowie Gerhard Degen, Leiter des Europa Direkt Informationszentrums Kaiserslautern und Dr. Rebecca Schmitt, wissenschaftliche Referentin des erkrankten Abgeordneten im Europa-Parlament Michael Detjen, zur Verfügung. Daneben steuerten auch Landrat Ralf Leßmeister und die 1. Beigeordnete der Stadt Otterberg Martina Stein ihre Erfahrungen zum Thema Europa bei.

Bei der Vorstellung der Referenten und den folgenden Tischgesprächen standen die Errungenschaften aber auch die Schwachstellen der Europäischen Union, die Chancen der praktischen Zusammenarbeit in der grenzüberschreitenden Großregion, der Mehrwert europäischer Netzwerkarbeit bzw. der gemeinsamen Projekte mit anderen europäischen Partnern, der Stellenwert der Europaarbeit im Landkreis, das Hineinwirken der EU in die kommunale Politik und das Leben der Bürger sowie die Wahrnehmung der EU-Förderung durch Bürgerinnen und Bürgern auf lokaler Ebene im Fokus. Aber auch der Kampf gegen den Klimawandel und Fake-News, also Falschmeldungen in den Medien, die zukünftige Rolle Europas in der Welt, die Zunahme von Populismus und nationalen Alleingängen sowie die Bedeutung der Europawahlen 2019 wurden im Laufe der Gespräche thematisiert.