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Stadt- und Land-Kurier Otterbach-Otterberg
Ausgabe 38/2026
Verbandsgemeinde Aktuell
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Nachrichten aus der Verbandsgemeinde

Sperrung der Johannisstraße in Otterberg

Die Johannisstraße in Otterberg bleibt vorerst gesperrt. Grund ist die Einsturzgefahr bei mehreren Wohnhäusern. Die Sperrung betrifft nicht nur den Schwerlast- und Busverkehr. Auch Geschäfte und Gastronomiebetriebe sind dadurch schwieriger erreichbar. Wir haben deshalb bei der Bauordnungsbehörde der Kreisverwaltung nachgefragt, wie lange die Sperrung noch bestehen bleibt. Leider gibt es darauf derzeit noch keine verlässliche Antwort. Zunächst muss geklärt werden, ob die betroffenen Gebäude abgerissen werden müssen oder ob eine Stabilisierung möglich ist. Erst danach lässt sich abschätzen, wann die Johannisstraße wieder freigegeben werden kann.

 

Kneippbecken in Otterbach – warum genau hier?

Am Ortsrand von Otterbach, in der Otterstraße, entsteht derzeit ein neues Kneippbecken. Bis auf die Begrünung, die im Herbst erfolgt, ist die Anlage bereits weitgehend fertig. Aber warum wurde das Kneippbecken ausgerechnet an dieser Stelle gebaut? Die einfache Antwort lautet: Quellwasser! Hier stand früher ein Wasserhäuschen, das schon lange nicht mehr genutzt wurde. Die dazugehörige Leitung war allerdings noch an eine Quelle angeschlossen und lieferte weiterhin frisches Wasser. Dieser glückliche Umstand machte es überhaupt erst möglich, an dieser Stelle ein Wassertretbecken zu vertretbaren Kosten zu bauen. Und auch beim Thema Schatten wird sich noch etwas tun: Neue Bäume und der Nachwuchs der stark zurückgeschnittenen Pappeln werden in den kommenden Jahren wieder für mehr Schatten sorgen. Das Kneippbecken soll damit zu einem schönen Ort für Bewegung und Erholung in Otterbach werden.

 

Kitas: Verbandsgemeinde soll Betriebsträgerschaft übernehmen

Die Bürokratie rund um den Betrieb einer Kindertagesstätte ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Für ehrenamtliche Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister ist diese Aufgabe deshalb zunehmend schwer zu bewältigen. Aus diesem Grund haben die Ortsgemeinden die Verbandsgemeinde gebeten, ein Konzept für die Übernahme der Betriebsträgerschaft zu entwickeln. Ein Planungsteam der Verbandsgemeinde hat daraufhin gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Begleitet wurde der Prozess durch eine Steuerungsgruppe. Jetzt ist der nächste wichtige Schritt gemacht: Der Verbandsgemeinderat hat den Weg für eine Übernahme freigemacht. Damit können die Ortsgemeinden nun beschließen, die Betriebsträgerschaft zum 1. Januar 2027 auf die Verbandsgemeinde zu übertragen. Und ganz wichtig für Kinder und Eltern: Im Kita-Alltag wird sich grundsätzlich nichts ändern. Über die weiteren Beschlüsse und den Ablauf werden wir natürlich informieren.