Liebe Olsbrücker Bürgerinnen und Bürger,
zum Jahreswechsel 2025/2026 möchte ich Ihnen allen meine besten Wünsche für Gesundheit, Kraft und Zuversicht im neuen Jahr aussprechen. Lassen Sie uns in diesen ungewissen Zeiten optimistisch bleiben - den weltpolitischen Ereignissen in Venezuela und Ukraine und einem Jahr der Hiobsbotschaften aus der Deutschen Wirtschaft zum Trotz. Aktuell lesen wir wieder von einem Aufwärtstrend der wirtschaftlichen Entwicklung - das macht Hoffnung.
Auch in unserer Ortsgemeinde war das Jahr 2025 ereignisreich. 2025 war geprägt von Jubiläen: 50 Jahre Ökumenischer Krankenpflegeverein, 100 Jahre Fußball beim TuS Olsbrücken, 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Olsbrücken. Alle wurden gebührlich gefeiert und haben exemplarisch gezeigt, dass es immer noch großes ehrenamtliches Engagement in unserer Gemeinde gibt - auch in den Vereinen, die kein Jubiläum gefeiert haben oder von nicht organisierten Gruppen und Mitbürgern. So wurde das Seniorencafé "Zum Plauderstübchen" im (ehem.) Jugendtreff von Tina Gehm und Nicole Strätling ins Leben gerufen, dass i.d.R. an jedem ersten Freitag im Monat um 15:00 Uhr einen sozialen Treffpunkt für unsere Seniorinnen und Senioren barrierefrei in der Dorfmitte bietet und von vielen weiteren Helferinnen und Helfern unterstützt wird. Aus dem Kreis der Boulegruppe wurde ehrenamtlich ein Außenwasserhahn am Milchhäuschen installiert, der die Grünstreifenbewässerung erleichtert und bei Festen am Mehrgenerationenplatz genutzt werden kann. Meinen Ratsmitgliedern danke ich für die fraktionsübergreifende konstruktive Zusammenarbeit. Danke an die Mitglieder des Kerweausschusses, mit Eurer Hilfe haben wir auch dieses Jahr wieder eine ordentliche Kerwe auf die Beine gestellt, mit tatkräftiger Mitwirkung der örtlichen Vereine und Gruppen.
Nach 33 Jahren an unserer Grundschule, davon 25 als Schulleitung, durften wir 2025 Frau Hedda Koll in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden in einem von Kollegium, Schulförderverein und den Schulkindern liebevoll gestaltetem Festprogramm. Von unserem ehemaligen Bürgermeister Gerhard Klein, der lange Jahre seines Lebens als Ortsbürgermeister und als Ratsmitglied politisch engagiert war, mussten wir leider Abschied nehmen.
Das marode Brückengeländer am Brühlhof wurde erneuert (die Brücke gehört leider uns, nicht Frankelbach) und im Hahngraben wurde am Auslass der Bachverrohrung ein Geländer zur Verkehrssicherung angebracht. Beides waren Mängel aus der letzten Brückenprüfung 2018. Eine Spülbohrung für eine 20kV Mittelspannungsleitung in der Dietenbachstraße hat uns temporär einen "neuen Springbrunnen" beschert. Nach Verlegen einer Drainage müssen wir den Straßenzustand dort kritisch im Auge behalten. Wir konnten die Wippe am Spielplatz beim TuS erneuern und unser Gemeindearbeiter Klaus hat an den Baumgräbern eine Sitzgelegenheit geschaffen.
Im neuen Jahr geht es ebenso ereignisreich weiter: Nach gut 10 Jahren startet endlich der Ausbau der Straße "Am Waldhof" - in Sitzungsprotokollen von 2014 war dies schon für 2015 angedacht. In der letzten Ratssitzung im alten Jahr hat der Gemeinderat den günstigsten Anbieter der Ausschreibung für 1.319.438,60 € beauftragt. Es wird zeitnah zur Bürgerversammlung eingeladen, um Fragen zu klären und Ausführungsdetails zu besprechen. Der Ausbau in 2 Abschnitten startet voraussichtlich schon im ersten Quartal. Auch der Ausbau des 850m langen Oppensteiner Weges zum Hundeplatz, den wir Ende 2024 mit 85% Förderung und ca. 36.000 € Eigenanteil aus Feldwegebau-Rücklagen beschlossen haben, soll 2026 umgesetzt werden. Dieser wird asphaltiert wie auf der Schallodenbacher Gemarkung. Reparaturarbeiten am Feldweg über der Hebelstraße waren eigentlich schon im alten Jahr beauftragt, aber die Tiefbaufirma hat mehrfach Zusagen nicht eingehalten - hier kommen wir hoffentlich mit erhöhtem Druck im neuen Jahr zum Ergebnis. Reparaturarbeiten am Feldweg zum Oberberg will ich dieses Jahr auch angehen.
Wie Sie sehen, droht dem Gemeinderat und mir keine Langeweile im neuen Jahr. Wir werden hoffentlich auch ein paar weitere kleine Projekte umsetzen können - seitens der Ortsgemeinde oder auch von Vereinen, Gruppen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Lassen Sie es uns angehen, zusammen können wir viel erreichen!
Beste Grüße