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Stadt- und Land-Kurier Otterbach-Otterberg
Ausgabe 42/2023
Aus den Gemeinden
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KulturART präsentiert 3 weitere Otterberger Musiker*innen

Im nächsten Kapitelsaalkonzert, veranstaltet von KulturART Otterberg, wurden 3 weitere Otterberger Musiker*innen vorgestellt: Miyuki und Rüdiger Kreutz, sowie Kim Barkowski mit Musik für Flöten und Cembalo. Eine überaus reizvolle Veranstaltung mit höchst interessantem Programm.

So war der erste Teil des Konzertes der Familie Bach gewidmet, dem Vater und 2 Söhnen.

Rüdiger Kreutz und Kim Barkowski, beide Flöte, und Miyuki Kreutz, Cembalo, zelebrierten hier Barockmusik in neuzeitlicher Interpretation. Ob Johann Sebastians Sonate in A-Dur (für Flöte und Cembalo), oder die beiden Triosonaten von Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann, waren fein erarbeitete Werke, mit einer durchdachten Interpretation, guter Dynamik und hinreisendem Tempo, vor allem in den Schlusssätzen, sodass die Zuhörer im voll besetzten Kapitelsaal beschwingt in die Pause gingen.

Der 2. Teil gehörte dann der Musik der Gegenwart. Eröffnet wurde dieser Teil von Kim Barkowski, diesmal mit der Sopranino Blockföte im Wechsel mit der Querfllöte und Miyuki Kreutz (Cembalo). Sie spielten die Sonate Nr. 1 von Gustav Gunsenheimer, einem 1934 geborenen deutschen Kirchenmusiker und Komponisten. Kim Barkowski erwies sich hier als ausgezeichneter Blockflötist, der diese technisch anspruchsvolle 1. Sonate souverän und mit starkem Ausdruck präsentierte. Es folgte die Sonata Piccola des englischen Komponisten Colin Hand 1929-2015) und „Entr´acte“ von Jaques Ibert (1890-1962). Hier zeigten Rüdiger und Miyuki Kreutz ihre ganze Virtuosität, sowie ein dynamisch fein abgestuftes und perfektes Zusammenspiel.

Zum Abschluss dann nochmals alle drei mit Iberts „Deux Interludes“. Ein überaus kurzweiliger Abend mit hervorragenden Musikern*innen aus Otterberg.