In den ersten Minuten zollten sich beide Teams gegenseitigen Respekt, dabei wirkten die Gäste einen Hauch handlungsschneller ohne jedoch gefährlich zu werden.
Im weiteren Verlauf fing sich der SVO, konzentrierte sich auf seine Stärken, hatte nun die größeren Spielanteile und kam zu ersten Abschlüssen aus der Distanz, welche aber zu unpräzise waren oder im starken SG-Keeper Kleinert ihren Meister fanden.
Die Hausherren waren nun am Drücker und vergaben mehrere vielversprechende und zum Teil 100-prozentige Tormöglichkeiten. Letztlich war es Schilling, der gut nachsetzte und das 1:0 erzielte.
Die Siegelbacher setzten fortlaufend auf individuelle Aktionen und, durch den Schiri oft begünstigte, Standardsituationen und blieben dadurch unberechenbar.
Nach dem Seitenwechsel mobilisierte die SG alles, um auszugleichen, waren allerdings nicht in der Lage die Otterberger Abwehrkette zu überwinden und kamen zu keinen nennenswerten Abschlüssen.
Als die Erfenbacher noch weiter öffnen mussten, brachte der SVO frische Kräfte von der Bank und kam zu weiteren hochkarätigen Möglichkeiten, alleine Bruck vermochte es nicht zwei hundertprozentige zu nutzen und so blieb die Partie durchgängig spannend, ohne dass sich jedoch die Gäste noch zwingendes erarbeiten konnten.
Mit der mangelnden Chancenverwertung hadernd, zieht die SVO Ü40 verdient ins diesjährige Kreispokalhalbfinale ein.
Kader, 13.10.2023
Thines, Beinhardt, Schiebe, Rochmes, Taska, Kaiser, Bruck, Günther R., Schilling (1), Schorr, Wagemann, Anisi, Hauer, Luthringshauser
Halbfinale ist für den 06.04.2024 angesetzt.