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Stadt- und Land-Kurier
Ausgabe 47/2020
Aus den Gemeinden
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Martinsfest mal ganz anders

Während des Alltags in einer Kindertagesstätte ist stets die Flexibilität, Spontanität und die Fähigkeit sich auf neue Situationen einzustellen von den Erzieherinnen gefordert. Diese Anforderung hat sich zu Zeiten der Coronapandemie noch verstärkt. So stellte sich in diesem Jahr die Frage, wie das Martinsfest unter den Gegebenheiten stattfinden sollte und die Erzieherinnen der Ev. Kindertagesstätte Otterberg hatten darauf nach kurzem Überlegen eine Antwort. Man bastelte mit den Kindern schöne Mäuse- und Monsterlaternen und zog mit jeder Gruppe separat am Mittwoch, den 11.11.2020 mit Gitarrenbegleitung durch den verdunkelten Kindergarten. Im Turnraum machten die Kinder einen Laternentanz und setzten sich danach auf eine Bank vor dem aufgebauten Schattentheater. Die besondere Atmosphäre erhöhte die Spannung. Die Kinder schauten wie gebannt auf die Kulisse und lauschten fast mucksmäuschenstill der Geschichte, die mit Musik, Geräuschen und besonderen Lichteffekten untermalt wurde. Anschließend marschierten alle stolz mit ihren Laternen in den jeweiligen Gruppenraum, indem die Martinsbrezel geteilt und Kinderglühwein getrunken wurde. Dank des Fördervereins bekam jedes Kind beim Nachhause gehen eine eigene Brezel, die es mit den Eltern teilen konnte, da diese ja auf den sonst so zahlreich besuchten Martinsumzug verzichten mussten. Obwohl das Fest für die Kinder in dieser Form sehr schön war, hoffen wir im nächsten Jahr wieder einen traditionellen Umzug anbieten zu können. Denn an diesem Fest begegnet man immer wieder früheren Kindergartenkinder und Eltern, die treu jedes Jahr zum Martinsumzug erscheinen. Darüber freuen sich die Erzieherinnen sehr.