Ein Teil der Mitglieder des Inklusionsbeirats mit dem neuen Vorsitzenden und Beigeordneten Klaus Urschel
Die Geschäftsführerin der Firma ZEMO, Eva Moser, mit Markus Höh an der Rollstuhlrampe des Ladens.
Trotz Beeinträchtigung sich ungehindert im öffentlichen Raum zu bewegen, „dort hinzukommen, wo ich hin will“ ist nicht für jeden Menschen eine Selbstverständlichkeit. Der Inklusionsbeirat der Verbandsgemeinde Weilerbach setzt sich für Barrierefreiheit und Inklusion ein und kann feststellen, dass sich viel getan hat.
So wurde von der Ortsgemeinde Rodenbach eine neue Rampe am Bürgerhaus errichtet. Weitere Gewerbetreibende weisen mit einem kleinen Schild „Service Klingel“ darauf hin, Zugänge mit Hilfen zu versehen. Die Vereine VfB Reichenbach und der TV Rodenbach machen jedes Jahr bei ihren Laufveranstaltungen ein Angebot für beeinträchtigte Menschen, der Organisator der Interessengemeinschaft „Art Kult“ Rodenbach schaffte es, drei Gruppen der Veranstaltung „Alles muss raus“ im Rahmen der 725-Jahr-Feier der Ortsgemeinde Rodenbach am Brunnen aufführen zu lassen. Der EDEKA-Markt in Weilerbach führte an einem Tag der Woche die „Stille Stunde“ ein, bei der für beeinträchtigte und alte Menschen ein Einkaufen ohne viele Nebengeräusche möglich ist. Große Resonanz hatte auch der Inklusionsflohmarkt, der von der Wohnstätte der Lebenshilfe in Weilerbach ausgerichtet wurde.
Barrierefreiheit und Inklusion ist ein generationsübergreifendes Thema und für alle Menschen da. So hat sich die Firma ZEMO in Weilerbach auch zur Aufgabe gesetzt, den Zugang zu ihrem Geschäft zu verbessern und bei Ihrem Erweiterungsbau den Rat von betroffenen Bürgern einzuholen.
Für das neue Jahr wird der Inklusionsbeirat weitere Ideen und Vorschläge einbringen und freut sich natürlich, viele Anregungen aus der Bevölkerung zu bekommen.