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Verbandsgemeinde Weilerbach aktuell
Ausgabe 9/2026
Rodenbach
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Infoabend zum Vogel des Jahres: Das Rebhuhn

Nabu und Jägerschaft informieren über Situation in der Region

Nachdem das Rebhuhn vom Naturschutzbund (NABU) zum Vogel des Jahres 2026 gekürt wurde, müssen der Verleihung dieses Titels nun auch Taten folgen, fordert der Weilerbacher Landwirt Bernd Schellhaas. Sowohl als Jäger wie auch als Bauern- und NABU-Funktionär sei ihm der Fortbestand dieses kleinen Hühnervogels aus der Familie der Fasanenartigen ein besonderes Anliegen ist.

Bis in die 1970er Jahre zählte das Rebhuhn zu den häufigsten Wildarten in unserer heimischen Feldflur. Seither gingen die Bestände unaufhaltsam zurück. Im Landkreis Kaiserslautern gibt es die kleinen Feldhühner nur noch in wenigen Ecken.

Um nun das in seiner Existenz bedrohte Rebhuhn wieder stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, veranstalten die NABU-Ortsgruppe Weilerbach und der Hegering III/IV der Kreisgruppe Kaiserslautern des Landesjagdverbands (LJV) gemeinsam einen Info-Abend. Diese Veranstaltung, zu der neben Naturfreunden, Jägern und Landwirten auch alle Grundbesitzer eingeladen sind, findet am 28. Februar ab 17 Uhr im Bürgerhaus Rodenbach, Am Fürstengrab 12 a, statt. Als Hauptredner konnten der Akademische Jagdwirt und Wildmeister Christoph Hildebrandt vom LJV und Heiner Ackermann von der NABU-Ortsgruppe Weilerbach gewonnen werden. Die Organisation und Moderation übernehmen Bernd Schellhaas und Jürgen Welter.

Ziel der Veranstaltung ist es, alle Naturliebhaber, insbesondere aber die Grundbesitzer und Grundnutzer dafür zu sensibilisieren, was jeder Einzelne zur Verbesserung des Lebensraums und der Lebensbedingungen für die Feldhühner tun kann. Wer etwas für das Überleben des Rebhuhns in unserer Region tun wolle, müsse wieder für ausreichende Nahrung und Deckung in Feld und Flur sorgen. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass alle Maßnahmen, die dem Rebhuhn helfen, auch anderen in ihren Beständen gefährdeten Bodenbrütern wie Wachtel, Feldlerche und Kiebitz nützen.