Mit großem Dank und hoher Anerkennung wurde Dr. Anja Stumpe nach langjähriger Tätigkeit als Leiterin des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Eifel in Bitburg verabschiedet. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Landwirtschaft, Verwaltung und Politik, darunter Landrat Andreas Kruppert, würdigten ihr engagiertes Wirken für die Eifelregion und den ländlichen Raum.
Das DLR Eifel mit Sitz in Bitburg ist eines von insgesamt sechs Dienstleistungszentren Ländlicher Raum im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Die DLR übernehmen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten Aufgaben der Landentwicklung und ländlichen Bodenordnung sowie der landwirtschaftlichen, weinbaulichen und gartenbaulichen Beratung und des Versuchswesens. Aufgrund der engen Verbindung von staatlicher Beratung und schulischer Ausbildung sind zudem die berufsbildenden Schulen der landwirtschaftlichen Fachrichtungen in die Dienstleistungszentren integriert.
Dr. Anja Stumpe leitete das DLR Eifel seit rund 16 Jahren und war damit die erste Frau in Rheinland-Pfalz in dieser Funktion. Während ihrer Amtszeit setzte sie sich insbesondere für die Unterstützung der Milchviehbetriebe im Strukturwandel sowie für den Erhalt der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft der Eifel ein. Darüber hinaus prägte sie die Arbeit des DLR durch die enge Verzahnung von Praxis, Wissenschaft und Verwaltung sowie durch ihr besonderes Engagement in der landwirtschaftlichen Ausbildung und Fachschularbeit.
Landrat Andreas Kruppert würdigte insbesondere ihre fachliche Kompetenz, ihre Bodenständigkeit und ihre verbindende Art: „Das DLR Eifel ist unter deiner Leitung ein verlässlicher Partner für Landwirtschaft, Bildung und ländliche Entwicklung geblieben – und hat sich zugleich weiterentwickelt.“ Im Namen des Eifelkreises Bitburg-Prüm dankte er ausdrücklich für ihren langjährigen Einsatz und ihre große Verbundenheit mit der Region. „Du hast mit deiner Arbeit nicht nur eine Institution geführt, sondern auch dazu beigetragen, dass unsere Region stark bleibt – fachlich, wirtschaftlich und menschlich“, so Andreas Kruppert abschließend.