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Kreis-Nachrichten - Mitteilungen des Landkreises Südwestpfalz
Ausgabe 15/2026
Kreisnachrichten
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Die Südwestpfalz hilft bei großem Waldbrand

Die Bewohner der zeitweise evakuierten Gemeinde Traisen dankten mit einem Plakat den abreisenden Helfern.

Soweit es der eigentliche Einsatzauftrag zuließ, unterstützten die Einsatzkräfte aus der Südwestpfalz auch bei Nachlöscharbeiten.

 

Katastrophenschutzeinheit war nach Traisen (Kreis Bad Kreuznach) angefordert

Über 600 Einsatzkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz und darüber hinaus waren Ende Juni bei einem Waldbrand im Landkreis Bad Kreuznach gefordert. Mit dabei waren auch über 30 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Südwestpfalz.

Diese waren im Rahmen der „vorgeplanten überörtlichen Hilfe“ (siehe Info-Kasten auf dieser Seite) vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz von allen Leitstellenbereichen angefordert worden, um nahe der Ortschaft Traisen (Verbandsgemeinde Rüdesheim, nicht zu verwechseln mit dem bekannten Touristenort Rüdesheim am Rhein) einen Waldbrand in einem munitionsbelasteten Gebiet zu bekämpfen. Aus dem Leitstellenbereich Südpfalz, zu dem auch der Kreis Südwestpfalz gehört, machten sich über 90 Kräfte auf den Weg, nachdem man sich auf dem Messegelände in Landau gesammelt hatte.

Eingesetzt waren die südwestpfälzischen Feuerwehrleute, die aus den Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Wallhalben, Zweibrücken-Land und der Stadt Zweibrücken stammten, in der Löschwasserversorgung. Über eine drei Kilometer lange doppelte Schlauchleitung wurde aus einem aufgestauten Bach ein Löschroboter der Feuerwehr Vechta (Niedersachsen) gespeist. Die Südwestpfälzer stellten während ihres Einsatzes sicher, dass die in der langen Schlauchleitung eingesetzten Verstärkerpumpen zeitgerecht betankt wurden und einsatzfähig blieben und dass gegebenenfalls leckgeschlagene Schläuche zügig ausgetauscht wurden.

Aufgrund der vergleichsweise geringen Anfahrtszeit von knapp zwei Stunden arbeiteten die Helfer im 24 Stunden-Betrieb, ehe sie von einer zweiten Schicht aus der Heimat abgelöst wurden. Nach zwei Tagen wurde das Kontingent der Leitstelle Südpfalz aus dem Einsatz herausgelöst, weil sich die Situation entschärft hatte und die restlichen Löscharbeiten von den lokalen Einheiten erledigt werden konnten.